Parkplatznot nimmt überhand

Wie es mit der Parkraumbewirtschaftung in Döbling weitergeht, ist noch immer offen  

Für die Döblinger Sozialdemokraten geht es vor allem um eine bezirks­übergreifende Lösung, da Gemeinderat Franz Ekkamp eine Verdrängung der Parkplatzsuchenden in andere Bezirke befürchtet.

"Die Döblinger ÖVP und FPÖ haben weiter kein Interesse, die Parkplatzsituation in Teilen des Bezirks zu entschärfen und sorgen mit ihrer Mehrheit in der Bezirksvertretung für Stillstand", ärgert sich der Döblinger SPÖ-BV-Stv. Anton Mandl. "Die Tiller-ÖVP und die FPÖ haben einen rot-grünen Antrag auf Prüfung der Einführung des Parkpickerls in dicht bewohnten Teilen Döblings mit fadenscheinigen Argumenten in der jüngsten Bezirksvertretungssitzung abgelehnt", ergänzte der Mandatar.

"Die SPÖ Döbling setzt sich in einem ersten Schritt für die Parkraumbewirtschaftung für die in den überwiegend östlich der Vorortelinie liegenden Bezirksteile und rund um den Bahnhof Heiligenstadt ein", so Mandl. "Uns ist bewusst, dass es nur eine gemeinsame Vorgehensweise der westlichen Bezirke geben kann und dass die Einführung des Parkpickerls genau geprüft werden muss, wie beispielsweise die Anzahl der vorhandenen oder benötigten Garagenplätze und eine eventuelle Verdrängung in andere Bezirke", führt der Mandatar weiter aus. "Aber die ÖVP und FPÖ wollen die Anrainer weiter im Kreis fahren lassen und unternehmen absolut nichts, um die immer prekärer werdende Parkplatznot zu mindern. Sie klinken sich aus der immer breiter werdenden Diskussion einfach aus. Das ist ökologischer und ökonomischer Wahnsinn", so der Bezirks-Vize abschließend.

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