Pflegeroboter “Hobbit”

Mit Hilfe von Kameras, Sensoren und seinem Greifarm soll  „Hobbit“ Stürze regeistrieren. Der Roboter wird sehr schnell hellhörig werden, wenn etwas passiert, das wie ein Sturz oder Kollaps aussieht, Alarm soll er aber nicht gleich schlagen.

Hobbit hilft

Ist Hobbits Besitzer scheinbar gestürzt, versucht Hobbit zuerst Kontakt aufzunehmen, indem er den Betroffenen anspricht. Da er sich durch den Raum bewegen kann, ist es ihm möglich, die Situation von verschiedenen Blickwinkeln zu beurteilen, wenn er keine Rückmeldung erhält. Das soll Fehlalarme reduzieren.

Roboter für langes Leben in eigenen vier Wänden

Das Ziel müsse sein, dass ältere Menschen so lange wie möglich zuhause leben können, erklärte Projektinitiator Christoph Gisinger, Institutsdirektor am Haus der Barmherzigkeit. Stürze machen bei Personen, die älter als 65 sind, mittlerweile etwa 50 Prozent der Krankenhausaufnahmen ausmachen. Diese ziehen wiederum insgesamt sechs Prozent der Gesundheitskosten in Österreich nach sich, so der Mediziner.

Noch lange nicht massentauglich

Bisher kann „Hobbit“ bereits den Boden von herumliegenden Gegenständen – also möglichen Auslösern für Stürze – befreien und Dinge holen, die er kennt. Er kann aber auch neue Gegenstände lernen, indem er sie auf seinem eingebauten Drehteller von allen Seiten betrachtet und dann speichert.

Abseits davon kann man mit ihm im Internet surfen, telefonieren, Musik oder Videos abspielen und Spiele spielen. Außerdem soll er seinen Besitzer auch ab und zu überraschen, indem er etwa einen Witz erzählt.

Zur industriellen Herstellung, ist es allerdings noch ein weiter Weg

  • Adresse: Wien

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *