Premiere: “Vater” in den Kammerspielen

Wie erzählt man von Alzheimer? Der junge französische Autor Florian Zeller hat für sein vielfach ausgezeichnetes Stück „Vater“ einen ungewöhnlichen Zugang in den Kammerspielen gewählt. Er zeigt die Krankheit nicht aus der Sicht der Umgebung, sondern aus der des Erkrankten: André (Erwin Steinhauer) merkt, wie sich etwas verändert. Dinge verschwinden, er vergisst, fühlt sich bedroht, verfolgt und zunehmend hilflos. Vor seiner Tochter Anna (Gerti Drassl) versucht er verzweifelt den Eindruck von Normalität aufrecht zu erhalten, aber es gelingt ihm immer weniger.

„Vater“ erzählt von der Suche Andrés nach sich selbst, von dem Verlöschen einer Welt und dem Entstehen einer neuen und balanciert dabei behutsam zwischen Tragik und Komik. Der 1979 in Paris geborene Romancier und Dramatiker Florian Zeller ist einer der begabtesten zeitgenössischen Autoren Frankreichs. In der Regie von Alexandra Liedtke spielen zudem Therese Lohner, Martin Niedermair, Eva Mayer und Oliver Huether. Premiere ist am 11. Februar.

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