Promenade, die ihren Namen trägt

Ingrid Leodolter ist unvergessen. In Wahlkampfzeiten geht’s zack, zack. Nach zwei Jahren wurde eine Benennung offiziell. Sie war unbestritten eine ganz Große der Nachkriegspolitik, eine Weggefährtin von Bruno Kreisky. Sie sorgte für die Einführung des Mutter-Kind-Passes, kämpfte für eine Verrin­gerung der Säuglingssterblichkeit und brachte die ­Erhöhung der Geburtenbeihilfe durch. Damals waren Reformen noch möglich …

Enthüllung

Die Rede ist von Primaria Dr. Ingrid Leodolter (1919–1986), einer Hiet­zingerin. Und schon vor zwei Jahren wurde die Leodolter-Promenade in der Wolkersbergenstraße 1 nach ihr benannt. Doch erst jetzt, vor wenigen Tagen, auch feierlich „enthüllt“. Natürlich mit der hohen Politprominenz, wie in Wahlkampfzeiten üblich. ­Kultur- und Sportstadtrat Andreas Mailath-Pokorny rühmte Ingrid ­Leodolter „als große Politikerin, die zukunftsweisende Maßnahmen durchgesetzt hat“.

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