Prostitution: Bezirk zieht die Notbremse

Da es hier so gut wie keine Anrainer gibt, sollen die Prostituierten ihren Job nur mehr auf der Linken Wienzeile im Bereich zwischen Anschützgasse und Jheringgasse und hinter dem Technischen Museum im Bereich Linzer Straße 3 (nur stadtauswärts auf der rechten Seite) ausüben dürfen.

2.800 Bescheide an die Prostituierten

„Durch diese Maßnahme gelingt uns die so dringend notwendige Entflechtung von Prostitution und Wohngebieten“, erläutert BV Zatlokal, der gemeinsam mit den zuständigen Magistratsabteilungen nach geeigneten Örtlichkeiten suchte. „Es sind auch einige Begleitmaßnahmen notwendig, um Prostitution an diesen Orten gefahrlos zu ermöglichen. So wird etwa das Halten im Bereich der Linzer Straße 3 stadtauswärts am rechten Fahrstreifen zwischen 20 und 4 Uhr erlaubt, damit die Kunden der Damen auch legal mit dem Auto stehen bleiben können.“ Damit die Prostituierten über diese neuen Örtlichkeiten informiert werden, stellt der Magistrat rund 2.800 Bescheide an alle registrierten Prostituierten in mehreren Sprachen zu. „Wie uns die Polizei bestätigt, sind in etwa 90 Prozent der Prostituierten im 15. Bezirk registriert. Ein Teil der Bescheide wird zwar nicht zustellbar sein, aber wir werden versuchen möglichst viele der Sexarbeiterinnen zu erreichen.“ Damit die neuen Regelungen den gewünschten Effekt zeigen, gibt es die Zusage der Polizei, Schwerpunktaktionen gegen die illegale Straßenprostitution durchzuführen.

  • Adresse: Linzer Straße 3, 1150 Wien

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