Pupperln reißen die Pappn auf!

Vergessen Sie gleich mal Begriffe wie „kindisch/kindlich“ oder gar „niedlich“. Denn damit haben die meisten Figuren herzlich wenig zu tun. Nicht nur die mascheks haben sich bei ihrer Polit-Satire „Bei Schüssel/Gusenbauer/Faymann“ ausgetobt, auch das Schuberttheater bzw. deren Frontmann Nikolaus Habjan (ein Schüler des Großmeister Neville Tranter) versteht das Überzeichnete.

Am 25. Februar gastiert Habjan gemeinsam mit seiner Kollegin Irene Suchy im Literaturhaus Wien. Mit dem Stück „Staatsoperette. Kunstverstörungen“. Von der Hand Habjans bewegt, treten der kleine Hackl-Dollfuß, der Prälaten-Kanzler Seipel und Wolf-Führer-Oberkanzler-Hitler auf. Zwischen den Szenen mit der Originalmusik des Films leiht Irene Suchy den vielen Erregungen und den wenigen Solidaritätsadressen ihre Stimme.
Beginn: 19 Uhr, Seidengasse 13, 1070 Wien, laut Homepage ist der Eintritt sogar frei!
Wer an diesen Abenden keine Zeit hat oder auf den Geschmack gekommen ist: am 26.2. feiert Habjan in seinem Stammhaus in der Währinger Straße Premiere von „Der Herr Karl“. Eine Figur, die keiner großen Erklärung bedarf. Auf Youtube gibt es einen Trailer.
Karten um 12 Euro unter wien ticket-Tel.: 588 85 bzw. http://schuberttheater.wordpress.com/
  • Adresse: Seidengasse 13, 1070 Wien

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *