Rapid Wien, die Feuerwehr Hütteldorfs

Bereits Minuten vor dem Anpfiff brodelte es im Hanappi Stadion. Die 300 Villa Fans welche extra aus Birmingham angereist waren, konnte man kaum hören.

Pünktlich um 19:15 pfiff der rumänische Schiedsrichter das Spiel an. Der Internationale Flair wehte wieder über St. Hanappi und die Stimmung kochte. 17 500 Rapid Fans peitschten ihre Mannschaft nach vorne, als plötzlich genau um 19:15 Uhr und 16 Sekunden, „die fliegende Festung“, Jelavic nach Hereingabe von Drazan aufstieg und zum 1:0 einnetzte. Der Fans jubelten und lagen sich in den Armen, die Sensation war zum greifen Nahe. Die sonst so löchrige Abwehr von Rapid, welche in der letzten Zeit eher an Schweizer Käse erinnerte präsentierte sich stabil und lies den Offensiv Kräften von Aston Villa kaum Platz. Die Top Stars aus England welche angeführt von Emile Heskey, Ashley Young oder Steve Sidwell kaum ihre Stärke aufblitzen ließen fanden keine Mittel gegen die zwei vierer Abwehr Reihen durchzukommen. Steffen Hoffman formierte gemeinsam mit Yasin Phelivan, Markus Heikinnen und Christopher Drazan eine zweite vierer Abwehr Kette vor der Abwehr und für The Villans rückte die Blamage immer näher. Die Rapidler schalteten blitzschnell von der Defensive auf die Offensive um und ließen Villa kaum ins Spiel kommen. Meistens war es der aggressive Phelivan und der schnelle Drazan welche die Abwehr der Engländer durcheinander wirbelte. Ende der zweiten Hälfte lies Villa dann nach und mit einem 1:0 ging es dann auch in die Pause.

2. Hälfte

In der zweiten Hälfte machten dann die Jungs aus Birmingham druck doch Helge Payer der Schlussmann Rapids glänzte mit Paraden und hielt seinen Kasten sauber. In der 62. Minute brachte Peter Pacult dann Christopher Trimmel für Mario Konrad und der neue Jungstar von Rapid rüttelt die restlichen 10 Hütteldorfer wieder hellwach und Rapid stürmte.  Das 2:0 lag in der Luft, einmal rettete Davies auf der Linie einmal zeichnete sich Guzan, der Torhüter der Villans aus. Für die letzten 7 Minuten wechselte Peter Pacult dann noch Branko Boskovic ein, dessen Schuss in der 94 Minute knapp am Tor vorbei flutschte. Rapid bewies an diesem Abend wieder einmal ihre Internationale Klasse und lies an alte Zeiten erinnern.

Aufstellung:

Rapid: Payer – Dober, Jovanovic, Patocka, Katzer (83. Boskovic)- Hofmann, Heikkinen, Pehlivan, Drazan – Konrad (62. Trimmel), Jelavic

Aston Villa: Guzan – Beye, Cuellar, Davies (81. Lowry), Shorey – Reo-Coker – Milner, Gardner (56. Agbonlahor), Sidwell, A. Young – Heskey

  • Adresse: Keissler Gasse 3, 1140 Wien

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