Rekordsommer in den Bädern

Gänsehäufel mit Abstand an der Spitze – Der drittheißeste Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen bescherte den Wiener Bädern ein außergewöhnlich gutes Ergebnis. Die meisten Badegäste zog es in die Donaustädter Freibäder.

Der heurige Sommer war extrem heiß: Laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) der drittheißeste seit Beginn der Aufzeichnungen. Und das alles mit wesentlich höheren Temperaturen als im vergangenen Jahr, was natürlich auch mehr Besucher in die Wiener Frei­bäder zog als 2016: Von Mai bis August waren es heuer 2,3 Millionen, im Vorjahr kamen im ­selben Zeitraum „nur“ 1,9 Millionen Badegäste. Die meisten Sonnenhung­rigen strömten heuer ins ­Donaustädter Gänsehäufel, das traditionell und mit Abstand mit mehr als 280.000 Besuchern den Thron des ­beliebtesten städtischen ­Freibades ­innehat. Außerdem hat es Kultcharakter.

Groß renoviert

Ebenfalls sechsstellige Gästezahlen vermelden das Otta­kringer Kongressbad, das Währinger Schafbergbad und das Strandbad Alte Donau. Deutlich zulegen konnte auch das Ottakringer Sommerbad, das nach umfassenden ­Renovierungsarbeiten im Vorjahr runderneuert in die neue Badesaison starten konnte. Und auch das Höpflerbad in Liesing und das Strandbad Alte Donau (­Donaustadt) wurden ­wesentlich stärker ­besucht als im Vorjahr. Einige Bäder verzeichneten allerdings Rückgänge: Am deutlichsten war dies im Simmeringer Bad der Fall, dessen Hallentrakt im heurigen Sommer umgebaut wurde.

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