Republik ehrt Kampf für das Augenlicht

"Licht für die Welt"-Geschäftsführer erhält Goldenes Verdienstzeichen 

Er hatte einen verantwortungsvollen Managementposten in der Privatwirtschaft; einen Posten, der reichlich Mammon bescherte. Vor 16 Jahren entschloss er sich, einen anderen Weg zu gehen. Er tauschte den Kampf mit der Krawatte gegen jenen um Mitmenschlichkeit und wechselte als Geschäftsführer zu einer damals noch kleinen Hilfsorganisation. "Behinderten Menschen in der Dritten Welt zu helfen, ist mir wesentlich wichtiger, als den Marktanteil von Eskimo zu heben", sagt "Licht für die Welt"-Geschäftsführer Rupert Roniger im Gespräch mit dem WIENER BEZIRKSBLATT.

Heute ist "Licht für die Welt" eine der größten Hilfsorganisationen in Österreich, und Rupert Roniger ist ein Held. Zumindest für rund 650.000 Menschen in der Dritten Welt, denen er mit seinem Team durch unermüdlichen Einsatz geholfen hat, das Augenlicht wiederzuerlangen oder rehabilitativ gefördert zu werden. Jetzt hat er dafür das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich verliehen bekommen. "Das Beste an meinem Job ist, dass ich Gelegenheit habe, zu sehen, dass behinderte Kinder in die Schule gehen und blinde Menschen sehen können", sagt der 43-Jährige. "Das ist unbezahlbar."

  • Adresse: Hietzinger Hauptstraße, 1130 Wien

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