Robbenjunges in Schönbrunn

Aufgewecktes Robben-Mädchen

Der Nachwuchs ist ein Weibchen und hat von den Pflegern den Namen „Alada“ bekommen. „Die Kleine trinkt brav bei ihrer Mutter und wiegt derzeit etwa zehn Kilogramm“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. „Alada ist sehr aufgeweckt, flitzt am Beckenrand hin und her und war auch schon im Wasser. Natürlich sind die ersten Tage nach der Geburt aber immer kritisch.

Noch kein Fisch für Alada


Die ersten sechs bis acht Monate werden Mähnenrobben-Junge gesäugt. Der Speiseplan von Alada sieht also noch für einige Zeit keinen Fisch vor. Mutter und Jungtier bewohnen derzeit den eigens für Geburten eingerichteten Flachwasserbereich in der Anlage.

Schwimmen üben

Mähnenrobben können zwar gleich nach der Geburt schwimmen und tauchen, müssen diese Fertigkeiten allerdings noch perfektionieren. Sobald das Robbenbaby an Land und im Wasser geschickt genug ist, kommt es gemeinsam mit seiner Mutter zur mittlerweile ein Jahr alten Lunita und zu seinem Vater Comandante. Bei dem Robbenbullen sieht man die auffällige Mähne, die dieser an den Küsten Südamerikas heimischen Tierart ihren Namen gibt.

Die Mähnenrobbe (Otaria flavescens), auch Südamerikanischer Seelöwe, ist eine südamerikanische Art der Ohrenrobben.

Die Männchen werden bis zu 2,50 m groß und bis zu 300 kg schwer. Sie sind oberseits dunkelbraun und unterseits gelblichbraun gefärbt. Die namengebende Mähne hebt sich etwas heller ab, ist aber eigentlich keine Besonderheit dieser Robbe, sondern auch bei anderen Ohrenrobben präsent.

Kühe werden dagegen nur zwei Meter lang und erreichen ein Gewicht von 140 kg. Sie sind von hellbrauner Farbe und haben oft große, unregelmäßige Flecken, die über den ganzen Körper verteilt sind.

(quelle: wikipedia)

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