Rosinen des Filmjahres

Alle Jahre wieder pickt die Viennale die Besonderheiten aus dem aktuellen Film- und Festivaljahr. Das ist der Vorteil, kein Wettbewerbsfestival zu sein, und keines mit dem Anspruch, Uraufführungen an Land zu ziehen: Man hat gewisse Freiheiten. Heuer geben sich diese auffallend humorbetont, was unvergessliche Besuche im Gartenbaukino verspricht.

Der Komödienschwerpunkt im Hauptprogramm bringt u. a. den Locarno-Gewinner "Han Jia“. Und "High School“, mit Adrien Brody als Dealer. Einen weiteren Schwerpunkt macht die Reihe filmischer Porträts aus, darunter "The Agony and the Ecstasy of Phil Spector“. Oder "Red Shirley“, Lou Reeds 28-Minüter über seine 100-jährige Cousine. Der Musiker hat sich zur Viennale angekündigt.

Im Hauptprogramm allein sind gut 130 Langfilme im Angebot, darunter altbekannte (wie Woody Allen) und vielversprechende neue Namen (wie Paz Fábrega). Tributes sind dem unabhängigen Filmemacher Larry Cohen gewidmet und Kameramann William Lubtchansky, Specials nach Denis Côté und dem Avantgarde-Filmer Siegfried A. Fruhauf benannt, die Retrospektive im Filmmuseum (noch bis 4. 11.) gilt Nouvelle-Vague-Mitglied Éric Rohmer.

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