Rudolfina Redoute 2012

Redoute bedeutet „Maskenball" und die Charakteristika einer Redoute sind die Damen mit Maske – die allein oder in Begleitung kommen – sowie die Damenwahl.

Jedes Jahr zum Traditionstermin am Faschingmontag (=Rosenmontag) besuchen Gäste aus aller Welt die Rudolfina Redoute in der Wiener Hofburg.

Ihre Ursprünge hat die Rudolfina Redoute bereits in der österreichisch-ungarischen Monarchie. Sie wird traditionell von der namensgebenden K.Ö.St.V. Rudolfina Wien veranstaltet, die erstmals am 4. Mai 1899 eine Tanzveranstaltung (Maikränzchen) in Fischbachs Garten und Sälen "Zum wilden Mann" durchführte.

Von 1899 bis 1907 fand durchgehend das Maikränzchen statt. Aus dem Maikränzchen wurde 1907 (oder 1908) bis 1914 ein Fest unter dem Namen „Rudolfina Kränzchen". Der erste Weltkrieg sorgte naturgemäß für eine Pause. Das vorläufig letzte Rudolfina Kränzchen war 1914. Für das Jahr 1920 ist noch ein Faschingsabend belegt. Danach nahm man die "Rudolfina Kränzchen" aus der Zeit vor dem Krieg wieder auf, eine solche Veranstaltung ist für die Jahre 1921 und 1922 belegt.

Aus dem „Rudolfina Kränzchen" wurde die allererste „Rudolfina Redoute", zu der am Samstag, den 13. Jänner 1923 ins Hotel Continental in der Praterstraße 7 eingeladen wurde. Es war für diese Zeit durchaus typisch, dass aus Kränzchen "Redouten" wurden und es gab eine Vielzahl von Redouten. Ab 1923 sind durchgehend Rudolfina Redouten bis 1929 verzeichnet. Ab 1924 fand das Fest immer am Faschingsmontag statt. Am 28.Februar 1927 fand die erste Rudolfina Redoute in der Hofburg statt (Großer Festsaal und Neuer Saal)

Da während der nationalsozialistischen Herrschaft in Österreich die studentischen Korporationen verboten waren und aufgelöst wurden – so auch die K.Ö.St.V. Rudolfina -, gab es ab 1938 keine Rudolfina Redoute. 1947 fand in der Ebendorferstraße im kleinen Rahmen wieder die erste Redoute statt. Bei selbst mitgebrachtem Wein, Würsteln und Schwarzbrot wurde gefeiert. Im Palais Pallavicini wurde 1948 die erste große Redoute der Nachkriegszeit veranstaltet.

1959 kehrte die Redoute nach zehn Jahren in den Sophiensälen (1949 – 1958) wieder an den für sie in der ersten Republik schon traditionellen Veranstaltungsort, die Wiener Hofburg, zurück, wo sie bis heute noch ist.

Grundsätzlich besteht für alle Damen, gleich ob sie allein oder in Begleitung kommen, Maskenpflicht. Die Maskierung selbst ist jedoch Voraussetzung für ein weiteres Charakteristikum der Rudolfina Redoute: die Damenwahl – die nur maskierten Damen vorbehalten ist. Nach der mitternächtlichen Demaskierungsquadrille herrscht Damen- und Herrenwahl bis zum Ballende um 5 Uhr früh.

Traditionell stellt die Rudolfina Redoute als letzter großer Ball der Ballsaison den krönenden Abschluss des Wiener Faschings dar.

Publikum: Bunt gemischt aus dem In- und Ausland Kleidung: großes Abendkleid für die Damen; Frack, Smoking, Uniform für die Herren Besonderheit: Damen mit Maske und Damenwahl Flirtfaktor: Hoch

20. Februar 2012 Einlass 20:00 Uhr, Beginn 21:30 Uhr, Ende 05:00 Uhr Herren-/Damenkarten Euro 80,00 Studenten/Studentinnenkarten Euro 35,00

Kontakt: Gesellschaftskomitee der Rudolfina Redoute Lenaugasse 3, 1080 Wien Tel.: 01/405 48 11-20, Fax DW 25

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