Sag zum Abschied ganz laut: Meister!

Eigentlich hat Matthias Kienzer (30) seine Profikarriere schon letzte Saison beendet. Zu viel Arbeit als Projektleiter in der Baubranche, zu viele private Verpflichtungen. „Er war nur mehr ein Stand-by-Profi, der eingesprungen ist“, erzählt Fivers-Manager Thomas Menzl. Und lobt: „Er hat nie gemurrt, auch wenn er nur ein paar Minuten gespielt hat. Menschlich total in Ordnung".

Ehrgeiziges Vorbild

Kienzer coachte seinen Nachfolger
Es war ein hartes Schlussjahr seiner 20-jährigen Handballkarriere mit rund 600 Spielen für die Margaretner: nur mehr ein- bis zweimal statt tägliches Training. „Trotzdem hab’ ich immer wieder den Ehrgeiz gespürt, ist es durchgekommen. Eine schwierige Situation“, blickt Kienzer zurück. Und hat „nebenbei“ auch noch seinen Nachfolger als rechten Flügel, David Brandfellner (18), unterstützt und gefördert: „Das war leichter, als ich am Anfang dachte. Ich bin froh, dass es so ausgegangen ist – mit der geilsten Woche meiner Karriere und dem Meistertitel. Ein perfektes Ende für mich!“

Zeit für Partnerin und Job

Ist der Handballsport jetzt ­total erledigt für die langjährige Nummer 25? „Derzeit schon. Jetzt zählen meine Partnerin und der Job. Sollte ich irgendwann wieder Lust verspüren, kann ich ja wieder in der Wiener Liga spielen“, lacht er. Ein Abschied in Würde.

  • Adresse: Hollgasse 3, 1050 Wien

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