Saubere Sache: Der lange Weg der Seife

Seife ist ein ebenso alltägliches wie altes Produkt: Bereits die Sumerer erkannten, dass Pflanzenasche mit Ölen vermischt besondere Eigenschaften hat.

Rezept in Keilschrit

Es gibt sogar ein Rezept in Keilschrift aus dem Jahr 2500 v. Chr. Deutlich später, ab dem 4. Jahrhundert, gab es auch in Europa die ersten Seifensieder, die ihre Erzeugnisse aus Ziegenfett und aus den aus der Buchenasche gewonnenen Alkalien herstellten.
Das Bezirksmuseum Landstraße widmet dem Faszinosum Seife bis 22. 12. eine Sonderschau.

Die Manufaktur

„In unserem Archiv fand ich die Landstraßer Familie Knoll, die sich mit der Seifenerzeugung beschäftigte. 1805 scheint Karl Knoll als bürgerlicher Seifenerzeuger im Haus Salmgasse 16 auf, und sein Bruder Franz Knoll war im Vorgängerbau des heutigen Hauses Ungargasse 21–23 daheim“, erläutert Museumsleiter Karl Hauer. Und heute gibt es im Souterrainlokal des Hauses Hintzerstraße 6 seit 2007 eine Besonderheit: Wiens einzige Seifenmanufaktur, die hochwertige kalt gerührte Seifen herstellt ohne Konservierungsstoffe.


Weitere Infos zur Seifenmanufaktur: http://www.stobaseife.at/

  • Adresse: Sechskrügelgasse 11, 1030 Wien