Schmelz: Neustart nach dem Fehlstart

Kein Wunder, dass die Empörung groß war und viele Mieter ihren Unmut bei Bezirkschef Zatlokal deponierten. Dieser war von diesen Mietforderungen von "Wiener Wohnen“ ebenso überrascht, denn der Bezirk war weder über dieses Schreiben, geschweige denn über den Inhalt informiert.

Wahlkampfgetöse der Bezirks-Grünen

Der Bezirksvorsteher reagierte prompt und berief umgehend eine große Mieterversammlung in der Siedlung ein, wobei die Mietervereinigung, der Mieter- und Siedlerverein, "Wiener Wohnen“, die Wohnpartner Wiens und auch Vertreter aus dem Wohnbaustadtratbüro informierten und die aufgeheizte Stimmung rasch beruhigen konnten. Das erfreuliche Ergebnis: Die ursprünglichen Schreiben an die Mieter sind aufgrund eines Rechenfehlers gegenstandslos! Außerdem gab es für jeden der betroffenen Bauten gesonderte Informationsabende, bei denen alle Sanierungsmaßnahmen gemeinsam mit den Mietern besprochen wurden. Diese Treffen waren sachlich und informativ – ein guter Neustart nach dem Fehlstart. "Insgesamt haben auf mein Betreiben hin sechs Informationsabende für die Mieter stattgefunden. Grüne Bezirkspolitiker konnte ich dabei allerdings keine ausmachen“, so Zatlokal. "Die grüne Fraktion hat den Brief mit den falschen Mietvorschreibungen zwar in den Medien lanciert, aber sonst keinen Finger gerührt. Das war schlicht und einfach pures Vorwahlkampfgetöse.“

Sanierungen

Rund 184 Mio. Euro wurden 2009 für die Sanierung von städtischen Wohnhausanlagen mit insgesamt 8.500 Wohnungen aufgewendet. 2010 werden 42 Anlagen mit 10.000 Wohnungen saniert, die Gesamtkosten betragen rund 251 Mio. Euro.

  • Adresse: Schmelz, 1150 Wien

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