puls.at, Kellner

Schock fürs Herzilein

Bei einem Herzstillstand zählt jede Sekunde – und damit vor allem das rasche Eingreifen von Laien und der schnelle Einsatz eines Defis. Der Verein Puls und die Gewista lancieren mit ihren Partnern ab sofort eine ungewöhnliche Informationskampagne: mit den Wildecker Herzbuben als Testimonials wird unter dem Titel „Schock fürs Herzilein“ das Potential von Defis im Kampf gegen den plötzlichen Herztod im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankert.

Jeder kann Leben retten

Der plötzliche Herztod ist die häufigste Todesursache in industrialisierten, westlichen Ländern. 12.000 Menschen sterben in Österreich jährlich daran. Mit der Kampagne wird ab 13. Juni auf unkonventionelle Art darüber aufgeklärt, dass Ersthelfer mit Herzdruckmassage und durch den Einsatz eines Laien-Defis die Überlebenschancen der Betroffenen von derzeit elf auf bis zu 70 Prozent erhöhen können. Die multimediale Kampagne „Schock fürs Herzilein“ zeigt, wie leicht jede und jeder Einzelne mit einem Defi selbst Leben retten kann.

Was ist im Notfall zu tun?

rufen Rufen Sie den Notruf 144

drücken Legen Sie Ihre Hände übereinander und drücken Sie kräftig und schnell in die Mitte des Brustkorbs: mindestens 100-mal pro Minute

schocken Falls ein Defi vorhanden ist, schalten Sie diesen ein und befolgen Sie die Anweisungen

Infos zum Defi

Defibrillatoren – kurz „Defis“ – beenden durch einen kontrollierten Stromstoß das lebensgefährliche Kammerflimmern, das führt im Idealfall wieder zu einem regelmäßigen Herzschlag. Durch Kammerflimmern kommt es sehr schnell zu einer Sauerstoff-Unterversorgung wichtiger Organe. Der Einsatz der automatisierten „Laiendefis“ ist völlig ungefährlich, ein schlagendes Herz kann dadurch niemals aus dem Takt gebracht werden. Der Defi leitet den Ersthelfer nach dem Einschalten durch Sprachanweisungen durch die Reanimation.

 

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