Schulden betragen schon 7 Millionen!

Die Schulden drücken nicht nur in Griechenland und im Bund aufs Gemüt, sondern auch in Hietzing. Laut dem jüngst präsentierten Rechnungsabschluss 2009 ist das Minus um weitere 1,7 Millionen auf insgesamt 7 Millionen angewachsen. "Und es ist keine ausreichende Antwort der ÖVP, einfach mehr Geld von der Stadt zu verlangen, aber gleichzeitig gegen jede Erhöhung von Tarifen zu sein“, kritisiert Bezirks-Vize ­Reinhard Feistritzer.

Rückzahlung macht großen Brocken aus

Zwar gab es laut dem Rechnungsabschluss letztes Jahr eine Budgeteinsparung von mehr als 5 Prozent. "Wenn man aber die Fakten genau betrachtet, sieht es anders aus. Denn viele Projekte wurden einfach auf 2010 verschoben“, so der Bezirks-Vize. "Ob das mit der Wahl zu tun hat?“
Jedenfalls macht die Rückzahlung der Schulden einen gro­ßen Budgetbrocken aus – heuer 1.132.700 Euro, für nächstes Jahr 1,54 Millionen Euro. "Die vielen Anträge der Vorsteher-Fraktion zeigen, dass ­Sparen nicht erwünscht ist“, so Feistritzer. "Dieses Argument wird nur dann verwendet, wenn ­Anträge von anderen Fraktionen abzulehnen sind.“
Um Hietzing vorwärtszubringen, schlägt er vor, alle Klubvorsitzenden in eine "große Lösung“ einzubinden. "Die nicht vorhandenen Konzepte der seit mehr als 20 Jahren regierenden ÖVP sind immer stärker spürbar. Es ist auch offensichtlich, dass mit dem Thema Verkehrsprobleme auf der Kennedybrücke nur ­abgelenkt wird. Sinnlos…“

Notbremse

In zähen Verhandlungen hat es SPÖ-Bezirks-Vize Feistritzer Anfang des Jahres geschafft, das Minus etwas einzubremsen. Statt 2,5 Millionen ist 2010 ein ­Abgang von 1,6 Millionen vor­gesehen. Das heurige Budget beträgt 8,1 Millionen. 

  • Adresse: Hietzinger Kai 1-3, 1130 Wien

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