Schulsozialarbeit geht in die 2. Runde

Mobile Teams für die Anliegen Jugendlicher

Seit dem letzten Schuljahr sind insgesamt 240 Sozialarbeiter, Beratungslehrer und mobile Krisenteams flächendeckend an Wiens Schulen unterwegs – auch in Floridsdorf wurde die Schulsozial­arbeit bereits erfolgreich eingesetzt. Für die Schüler sind die Sozial­arbeiter und Psychagogen neutrale Vertrauenspersonen, mit denen sie offen reden können, weil diese nicht – so wie Lehrer – für die Benotung und Beurteilung zuständig sind. "Nach einem Jahr kann nun eine ­positive Bilanz gezogen werden. Das Angebot wird ­sowohl von den Schülern als auch von den Lehrern und Eltern gut angenommen“, betont Schulsozialarbeiterin Mag. Agnes Obergruber vom Koordinationsteam.

Workshops zu Gewalt & Mobbing

"Und es hat sich gezeigt, dass gerade die Breite des Aufgabengebiets – von Gesprächen über Krisenintervention bis hin zu Hausbesuchen – wichtig und notwendig ist. Wesentlich ist auch, dass die Arbeit der Sozialarbeiter nicht am Schultor endet.“ Im vergangenen Jahr konnte so wichtige Präventionsarbeit geleistet werden. Dazu zählen beispielsweise Workshops und Gesprächsrunden mit Schülern zu Themen wie Mobbing, Gewaltprävention, Kommunikation oder auch Sexualität.

Dabei kommt die Vermittlung in konkreten Einzelfällen nicht zu kurz: Sie reicht von familiären Krisensituationen bis zu Problemen der Jugendlichen untereinander, vom Schulschwänzen bis hin zu kleinen Gewaltdelikten. "Weil diese wichtige Arbeit so gut angenommen wird, stocken wir derzeit die Zahl der Sozialarbeiter auf 31 Personen auf“, betont Stadtrat Chri­s­tian ­Oxonitsch.

  • Adresse: , 1210 Wien

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *