Schwimmkurs für Diego

So ganz geheuer ist der kleinen Robbe das Wasser noch nicht, aber Mutter Enya lässt ihren Nachwuchs bei seinen ersten Schwimmstunden ohnehin nicht aus den Augen. "Mit Rufen fordert sie ihr Junges auf, ins Wasser zu kommen. Ist es ihrer Meinung nach lang genug im Becken oder zu übermütig gewesen, zieht sie es an der Nackenfalte an Land", so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

Ursprüngliche Heimat Südamerika

Am 19. Juli ist das Robbenbaby zur Welt gekommen. In der Zwischenzeit konnten die Tierpfleger erkennen, dass es ein Männchen ist. Passend zur Heimat der Mähnenrobben, den Küsten Südamerikas, haben sie ihm den Namen „Diego“ gegeben. Die ersten Tage nach der Geburt bewohnten Mutter und Jungtier den eigens dafür eingerichteten Flachwasserbereich. Nun sind die beiden bereits bei der Gruppe.

Lieber Muttermilch statt Makrele

Bei der beliebten Fütterung der Mähnenrobben, die täglich um 10.30 Uhr und 15.30 Uhr stattfindet, ist der kleine Diego sichtlich erstaunt darüber, wie wild seine erwachsenen Artgenossen auf Fische sind. Er selbst zeigt noch kein Interesse an Heringen, Makrelen und Co., denn er wird die ersten sechs bis acht Monate von seiner Mutter gesäugt.

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