Sehbehinderte sollen fit für den Job werden

Das neue Schulungszentrum für blinde und sehbehinderte Menschen (SEBUS) hat es sich zur Aufgabe gemacht, gegen soziale Härtefälle anzukämpfen. Sprich: Auf 170 Quadratmetern stehen im Haus des Österreichischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (ÖBSV) drei Seminarräume mit 23 Arbeitsplätzen zur Verfügung, um Behinderte fit für den Job zu machen.
Wobei die SEBUS-Arbeitsplätze mit Großschrift-Software und Sprachausgabe ausgestattet sind, zwölf davon zusätzlich als Blindenarbeitsplätze mit Braillezeilen. Fünf Mitarbeiter stehen bereit, zwei davon sind selbst sehbehindert.

Bester Weg gegen Arbeitslosigkeit

"SEBUS ebnet blinden und hochgradig sehbehinderten Menschen den Weg zu einem qualifizierten Arbeitsplatz“, betont Behindertenanwalt und Ex-Sozialminister Erwin Buchinger. "War früher das Handwerk eines Bürsten­machers oder der Job eines Telefonisten oft die einzige berufliche Perspektive, so können blinde Menschen heute als Kundenberater oder Lohnverrechner arbeiten.“
In dieselbe Kerbe stößt Dieter Chmiel vom Bundessozial­amt: "Bildung ist der sicherste Weg zum qualifizierten Arbeitsplatz. Daher ist es wichtig, dass Menschen mit Sehbehinderungen einen barrierefreien Zugang zur Bildung haben.“

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