Sendemasten am Bisamberg werden am Mittwoch gesprengt

Höchstes Bauwerk Österreichs wird zerlegt

Seit 1995 sind die Mittelwelle-Sender nicht mehr in Betrieb, die Masten waren nur noch "Dekoration". Eine Erneuerung der Stahlseile hätte rund eine Million Euro gekostet. Nun werden sie dem Erdboden gleichgemacht.

Mit dem nördlichen Sendemasten knickt auch das höchste Bauwerk Österreichs ein. Stolze 265 Meter verneigen sich dann vor Wien. Den Titel darf dann ein weiteres Wiener Gebäude – der Donauturm – übernehmen. 

Sprengung vor Publikum

Am Mittwoch, 24. 2.,werden die beiden Sendemasten gesprengt. Zuerst, um 12 Uhr, der kleinere Südmast (120 Meter). Um 15 Uhr folgt der Nordmast.

Für das interessierte Publikum werden am Rande der Evakuierungszone Zuschauerplätze eingerichtet. Sie sind auf Anhöhen gelegen, damit der kontrollierte Einsturz der Masten auch gut beobachtet werden kann. Von der Wiener Seite, also von Stammersdorf kommend, muss man zur Sendestraße gelangen. Von dort ist der Weg zu den "Public Viewing Bereichen" ausgeschildert. Die Senderstraße ist für den Verkehr gesperrt. Überhaupt ist das Interesse bereits im Vorfeld so groß, dass angeraten wird, öffentlich anzureisen

  • Adresse: Senderstraße, 1210 Wien

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