SJ Wien: Irini Tzaferis zur neue Vorsitzenden gewählt

Gemeinsam mit Landessekretär Fabian Looman aus Floridsdorf
möchte Tzaferis in den kommenden Jahren einen Schwerpunkt in der
kommunalen Jugendpolitik setzen: „Wir wollen uns dort noch mehr
engagieren, wo wir direkt in den Bezirken und Grätzln die
Lebensbedingungen junger Menschen verbessern können. Seien es
Forderungen wie der Ausbau der Fahrradwege oder Mitbestimmung für
Jugendliche bei der Park- und Freiraumgestaltung oder weitere
Jugendtreffs ohne Konsumverpflichtung – es gibt überall noch etwas zu
verbessern. In Floridsdorf beispielsweise setzen wir uns gemeinsam
mit Jugendlichen vor Ort für einen neuen Skateplatz ein, damit die
Skater nicht mehr aus Floridsdorf in die Skatehalle nach Liesing
pilgern müssen."

 Erfolgreichen Strukturaufbau fortsetzen

 „In den letzten Jahren ist uns ein starker Strukturaufbau gelungen,
unsere Demonstrationen und Aktionen, wie etwa der Fackelzug, bringen
tausende Jugendliche auf die Straße", ist Tzaferis erfreut über die
Entwicklung der SJ Wien. "Wir werden diesen Weg fortsetzen und haben
uns zum Ziel gesetzt, unsere Bezirksgruppen weiter zu vergrößern.
Denn nur wenn viele Jugendliche für gemeinsame Ziele kämpfen, können
wir etwas erreichen." Es kämen auch landes- und bundespolitisch auf
die Sozialistische Jugend in den nächsten Monaten und Jahren wichtige
Aufgaben zu. "Die Finanzkrise in Griechenland, auf der die
neoliberalen Eliten mit aufgezwungenen Sparpaketen reagieren, ist ein
Ausdruck einer allgemeinen Krise des kapitalistischen Systems", so
Tzaferis weiter. "Diese hat auch vor Österreich nicht Halt gemacht –
Arbeitslosigkeit und Staatsverschuldung steigen und werden auch
hierzulande zu einer Bewegung der Empörten führen. Wir sind
solidarisch mit dem Kampf der griechischen ArbeiterInnenklasse gegen
die neoliberalen Sparmaßnahmen und werden auch hier weiterhin alle
unsozialen Sparpläne und Privatisierungsabsichten mit aller Kraft
bekämpfen."

Als Grundpfeiler sozialistischer Politik bezeichnet die neue
Vorsitzende der SJ Wien feministische, antifaschistische und
antirassistische Arbeit. "Wir werden weiterhin nicht müde werden,
darauf hinzuweisen, dass etwa Geschlechtergerechtigkeit noch lange
nicht erreicht ist. Die Diskussion zur automatischen gemeinsamen
Obsorge zeigt, dass die rückschrittlichen Kräfte in der ÖVP auf dem
Vormarsch sind – die Zwangsobsorge darf es nicht geben. Unsere Vision
ist eine Welt, die frei von sexistischen, rassististischen und
homophoben Unterdrückungsmechanismen ist – wir werden alles tun, um
diesem Ziel ein paar Schritte näher zu kommen", schließt Tzaferis.

Infos: www.sj-wien.at

  • Adresse: Landstraßer Hauptstraße 96, 1030 Wien

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