So eine Schweinerei! Aber es schmeckt gut

Aus Böhmen kommt die Musik – und auch der feine Beinschinken

Schwein gehabt! Immer schon. Das Ferkelchen wurde ihm quasi in die Wiege gelegt. Ein Leben ohne das rosarote Rüsseltier ist für Roman Thum ­unvorstellbar. Der 39-Jährige leitet gemeinsam mit seinem Bruder die "Thum-Schinken-Manufaktur" in der Margaretenstraße. Einen alteingesessenen Familienbetrieb.
Bereits seit dem Jahr 1860 ist der Name Thum aufs Engste mit dem Beinschinken verbunden. Damals importierte der Ururgroßvater der beiden heutigen Firmenchefs den Schinken. Aus Böhmen. Von dort kommt also nicht nur die Musik.

Während beim industriell hergestellten Schinken die Pökellösung mit Nadeln eingespritzt wird, verteilt man beim handgefertigten Pendant nach alter Tradition die Salzlösung über das Arterien­system des Schlögels. Mit dem Knochen gegart und dezent geräuchert, ergibt das einen unvergleichlich saftigen Beinschinken. Ein Aufwand, der sich auch lohnt: Thum-Schinken wurde bereits oft ausgezeichnet – zuletzt 2009 vom Fachmagazin "A la Carte". Echt schweinisch …

  • Margaretenstraße 126, Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 7 bis 12 Uhr, Tel.: 544 25 41, www.thum-schinken.at

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