So schön ist der Kanal in unserem Wien

Wien liegt am Donaukanal und nicht an der Donau", stellte der Schriftsteller Friedrich Torberg bereits in den 1980er Jahren fest. Seit einigen Jahrzehnten unterliegt der 17 Kilometer lange Wiener Donaukanal ständigen Veränderungen: Seine Ufer mit teils üppiger Vegetation werden von den Wienern immer mehr als Naherholungsgebiet angenommen.

Das wachsende und vielfältige gastronomische Angebot macht die Uferzonen zu einem hippen Treffpunkt mitten in der Stadt. Gleichzeitig entstehen an beiden Seiten des Flusslaufs an der Kante zur Stadt immer mehr Bauten mit interessanter Architektur.

Die Autoren von „Der Donaukanal (Metroverlag, 160 Seiten, Preis: 25 Euro), Judith Eiblmayr und Peter Payer, zeigen in ihrem Buch die Geschichte der „kleinen Donau". Von ihrer Errichtung im 16. Jahrhundert über die Regulierung in den Jahren 1870-1875 bis zu den Veränderungen der letzten drei Jahrzehnte. Ihr Hauptaugenmerk legen die beiden auf die architektonischen Highlights, die das „Gesicht" des Kanals stetig verändern.

Die Öffnung des Donau-Nebenarmes als mondäner Stadtstrand für die Wiener, ist ebenfalls ein Aspekt im Buch der Architektin und des Historikers. Für alle, die an Architektur und Wiener Geschichte interessiert sind, ein bildreicher Genuss. Viel Vergnügen!

  • Adresse: Donaukanal, 1010 Wien

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