Sonnenallergie: Wenn die Haut streikt!

Der Grund dafür ist eine Art Schockreaktion der Haut auf zu viel Sonnenbestrahlung (vor allem die langwelligen UVA-Strahlen), die sich leider erst einige Stunden bis wenige Tage nach der Sonneneinwirkung bemerkbar macht. Rötungen, Knötchen, Bläschen, Pusteln und polsterartige Verdickungen, verbunden mit intensivem Brennen und starkem Juckreiz sind die Folgen, die erst wieder verschwinden, wenn sich die Haut an die Sonne gewöhnt hat, und das kann – je nach Empfindlichkeit – den ganzen Urlaub über dauern. Mit 90 Prozent ist die Polymorphe Lichtdermatose (PMD) die häufigste Art der Sonnenallergie, von der vor allem Kinder und junge Frauen betroffen sind.  
Vorbeugend hilft die Einnahme von hoch dosiertem Beta-Karotin und von Kalzium.
Das Wichtigste ist aber, dass man der Haut die Chance gibt, sich langsam an die Sonne zu gewöhnen. Deshalb in den ersten Tagen im Süden wirklich nur die ersten und letzten Sonnenstunden nutzen und dabei mit hohem Lichtschutzfaktor (mit UVA-Filter!) eincremen. Tragen Sie leichte Kleidung aus Naturfaser (Kunstfaser lässt bis zu 50 % der UVA-Strahlung durch!), verwenden Sie fettarme Pflegeprodukte und verzichten Sie auf Parfums und Seifen. Bei Extremfällen wird auch zu Antihista­minika und Cortison-Cremes geraten – sprechen Sie darüber mit Ihrem Hautarzt!

  • Adresse: Schottenfeldgasse, 1070 Wien

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