Spatenstich für neue Fernwärmeleitung

Anfang April erfolgte in der Wehlistraße der Tunnelstich für eines der größten Bauvorhaben der Fernwärme Wien: die Haupttransportleitung ­Donau. Durch die neue Leitung werden künftig die bereits fertiggestellten Büroviertel und das neue Stadtentwicklungsgebiet entlang der Donau mit unweltfreundlicher Energie versorgt.

Neue Leitung wegen Auslastung

Die Rohre für die neue Fernwärme-Haupttransportleitung haben einen Durchmesser von 3,25 Metern und werden vom Lusthaus bis zum Mexikoplatz führen, erklärte Norbert Böhm von Wien Energie Fernwärme im Gespräch mit dem WIENER BEZIRKSBLATT. Die Leitung wird damit fast fünf Kilometer lang sein und in einer Tiefe von 25 Metern verlaufen. Notwendig sei sie aus Kapazitätsgründen geworden:

„Denn aus Simmering kommt mittlerweile so viel Energie ins Fernwärme-Netz, dass die Leitungen sie kaum abtransportieren konnten“, ergänzt Böhm. „Durch die Fernwärme werden in Wien jährlich CO2-Emissionen von rund 1,2 Millionen Tonnen vermieden“, so Böhm weiter.
In den Bau werden laut Wien Energie rund 50 Millionen Euro inves­tiert. Die Leitung soll im Februar 2012 in Betrieb gehen, eine Verlängerung bis zur Floridsdorfer Brücke sei bereits geplant.

Im Gegensatz zum Handelskai, wo am Gasnetz gearbeitet wird, soll es für die Autofahrer laut Wien Energie in der Wehlistraße kaum Behinderungen geben. (nero)

  • Adresse: Wehlistraße -, 1020 Wien

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