Stadt Wien hebt Benutzungspflicht “Radweg Operngasse” auf

Die Stadt Wien nutzt dafür eine Möglichkeit der neuen Straßenverkehrsordnung.

Wien macht's vor

Wien ist damit österreichweit Vorreiterin bei der Umsetzung der neuen Regelung. Gleichzeitig setzt die Stadt  damit eine Empfehlung des Wiener Kontrollamtes um, die Verkehrssicherheit auf diesem Radweg zu verbessern.

"Mit der Aufhebung der Benutzungspflicht erleichtern wir das Fortkommen auf der Operngasse für RadlerInnnen enorm. Geübte RadlerInnen können auf die Straße ausweichen, weniger Geübte haben dann mehr Platz auf dem Radweg", so Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou.

"Wir erwarten uns dadurch eine Entlastung des parallel verlaufenden Radweges, wo zeitweise ein dichtes Gedränge herrscht. Und vor allem wollen wir dadurch Konflikte mit den FußgeherInnen vermeiden", fügt Wiedens Bezirkschef Leopold Plasch hinzu.

15 Zeichen ausgewechselt

Der Verkehrsmaßnahme vorangegangen waren Verhandlungen mit der Bezirksvertretung des vierten Bezirks. Zur Umsetzung wurden nun 15 Verkehrszeichen ausgewechselt: Die runden Gebotsschilder für Rad-bzw. Rad/Fußwege wurden durch die neuen eckigen Hinweistafeln ersetzt. Zusätzlich wurden vier Verkehrszeichen "ausgenommen RadfahrerInnen" montiert. Die Gesamtkosten sind mit 6.000 Euro brutto überschaubar.

  • Adresse: Operngasse, 1040 Wien