Süße Tierbabys in Schönbrunn!

Munter jagen die drei kleinen Mähnenspringer, die vor rund einer Woche zur Welt gekommen sind, über die felsige Anlage. "Bereits wenige Stunden nach der Geburt ist der Nachwuchs trittsicher und folgt seinen Müttern über Stock und Stein. Kein Wunder, die Heimat dieser bedrohten Tierart sind die Felswüsten Nordafrikas", erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.
 
Gleich gegenüber der Mähnenspringer sind die Kormoraneltern eifrig damit beschäftigt, ihre laut bettelnden Küken zu füttern. Gierig fressen sie den hervorgewürgten Fisch aus dem Schnabel ihrer Eltern. Schratter: "Anfang März sind die ersten beiden Küken geschlüpft, aber auch in weiteren Nestern ist bereits ein Piepsen zu hören." Etwa 500 Gramm Fisch frisst ein erwachsener Kormoran pro Tag. Deshalb wurde der als Fischräuber verschriene schwarze Vogel verfolgt und war hierzulande jahrzehntelang fast verschwunden.
 
Nachwuchs gibt es auch bei den Pustertaler Sprinzen am Tirolerhof. Zur Kaiserzeit war diese schwarz-weiß oder braun-weiß gefleckte Rinderrasse in den Wiener Melkbetrieben besonders gefragt. Damals entstand auch die Bezeichnung "Wiener Kuh". Nachdem die Zucht vernachlässigt wurde, zählte man in den 1980er Jahren nur noch 77 Tiere. Der Tiergarten Schönbrunn, der sich für den Erhalt dieser bedrohten heimischen Haustierrasse einsetzt, freut sich deshalb besonders über den am 4. März geborenen Stier.

  • Adresse: Maxingstraße, 1130 Wien

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