Symbole der Weiblichkeit – die Malerin und Literatin Sonja Henisch bei bilder.worte.töne

bilder.worte.töne 2012 an jedem 20. im 20. um 20 uhr!
Osteria Allora art.wallensteinplatz
Wallensteinplatz 5-6, 1200 Wien
www.galeriestudio38.at/literatur20
Dienstag, 20. März 2012
Vernissage ab 19 Uhr, Lesung 20 Uhr
Illusionen… SONJA HENISCH Bilder & Worte
www.galeriestudio38.at/sonjahenisch
Ausstellung bis Mitte April

Ab 20. März stellt Sonja Henisch im Rahmen der Reihe „bilder.worte.töne“ Ölbilder sowie die beiden Werkzyklen „Muschelhorn“ und „Ramayana“ aus, in denen sie anhand der tibetischen Symbolik der Muschel und des indischen Nationalepos das Thema Frausein und Weiblichkeit und die Konflikte daraus in all seinen Facetten bearbeitet. Eine Lesung eigener Texte folgt unmittelbar an die Vernissage.
Die Auseinandersetzung mit dem innersten Selbst und der äußeren Umgebung kommt in den mit Liebe zum Detail gestalteten Kunstwerken und den Texten von Sonja Henisch immer wieder zum Tragen. Ihre Bilder sprechen das tiefste Unbewusste an, das aus dem eigenen Unbewussten rührt. Muschel und Stacheldraht, Spiralen, Blüten und Licht als Symbole der Verletzlichkeit und der Verletzung sind wiederkehrende Elemente.

Ihr soziales Engagement, ihre Liebe für fernöstliche Kulturen, Lehren und Länder, die intensive Auseinandersetzung mit dem Zen-Buddhismus, der Meditation und ein längerer Aufenthalt in Peru fließen in die Werke von Sonja Henisch ein. Der Ausstellungstitel „Illusionen“ verweist einerseits auf den Bildtitel des Ausstellungsmotivs „Illusion“, das die Künstlerin im Spiegel zeigt, andererseits auch auf die buddhistische Erkenntnislehre, „der Illusion eines Ichs und einer äußeren Welt“.

In den Grafiken des „Muschelhorn-Zyklus“ werden verschiedene Stationen des Seins durchlaufen, von Ängsten vor dem Unheimlichen des Daseins, über Partnerschaft, Religiosität, Mutterschaft, die heilige Dreifaltigkeit der alten Göttin bzw. jeder Frau bis zur Vollendung.

Die Holzschnitte des „Ramayana-Zyklus“ erzählen das durch das Patriarchat verursachte Beziehungsdrama des Prinzen Rama und der Königstochter Sita. (Sita bedeutet soviel wie Ackerfurche, Furche bzw. weibliches Genital.)

Die Protagonistinnen der Prosatexte von Sonja Henisch sind ebenfalls vor allem Frauen – in verschiedenen Stadien einer Beziehung, wie „erste Liebe“, „Partnersuche via Internet“ und „überraschende Schwangerschaft“.

Sonja Henisch wurde in Wien geboren und war als Diplom- und Montessoripädagogin im öffentlichen Schuldienst tätig. Seit 2007 widmet sie sich ausschließlich künstlerischem Arbeiten.
Sie absolvierte die Künstlerische Volkshochschule, die Universität für Bildende Kunst, die Universität für Angewandte Kunst bei Prof. Tasquill, Prof. Frohner, Prof. Herberth und Prof. Oberhuber, wo sie 1975 ihr Diplom erwarb. Ihr literarisches Schaffen umfasst Kindertheaterstücke und zahlreiche Literaturprojekte (z.B. der noch unveröffentlichte Roman „Die Wogen der Drina“). Zahlreiche Ausstellungen und Lesungen zeugen von der intensiven Präsenz und Vielseitigkeit der Künstlerin Sonja Henisch.

  • Adresse: Wallensteinplatz 5, 1200 Wien

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