Synchron Stage Vienna am Rosenhügel eröffnet

Einst Entstehungsort berühmter Filme wie der „Sissi“-Trilogie, nun ein begehrtes Tonstudio großer Hollywood-Filmemacher. Man spricht bereits vom „Hollywood an der Donau“.

Die Rosenhügel- Studios wirken auf den ersten Blick nicht wie professionelle Studios. Bereits in den 1920er Jahren wurden hier Meilensteine der heimischen Fimgeschichte wie später die Sissi-Trilogie gedreht.

BEWEGTE GESCHICHTE

Während der dunklen NSZeit nützte Joseph Goebbels die Studios für seine Nazi- Propaganda. Neben dem bereits bestehenden ersten Kunstlichtstudio der Welt wollte Goebbels ein dementsprechendes Tonstudio errichten und ließ die Synchronhalle erbauen.

DER ROSENHÜGEL HEUTE

Nach dem Verkauf der Studios 2013 durch den ORF entstehen nun 200 Eigentumswohnungen auf dem Areal. Die Synchronhalle blieb wie ursprünglich als Haus im Haus erhalten und schwebt dadurch quasi im Gebäude. Diese Bauweise garantiert eine einzigartige Akustik und minimiert die Lärmeinwirkung von außen.

EINZIGARTIGE BAUWEISE

Im Juni öffnete die Synchron Stage Vienna, die umgebaute Synchronhalle auf dem Gelände der Filmstudios. Die denkmalgeschützte Halle mit zwei Aufnahmestudios und zwei Regieräumen eignet sich für Aufnahmen mit bis zu 130 Musikern. Die herausragenden akustischen Eigenschaften können mit Studios in Los Angeles oder London mithalten. Geschäftsführer Herbert Tucmandl konnte bereits mehrere internationale Aufträge, wie etwa für die Dan-Brown-Verfilmung „Inferno“, umsetzen. Musiker wie Beyoncé haben seine in Wien entwickelte Software und die Sample- Bibliothek genutzt.

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