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Glanzvolle Premiere in der Stadthalle

Gestern Abend feierte die neue „Holiday on Ice“ Show „BELIEVE“, die noch bis zum 22. Jänner in Wien gastiert, mit zahlreichen Stargästen in der Wiener Stadthalle Premiere. Die mitreißende Lovestory hielt das Publikum mit herausragendem Eiskunstlauf und spektakulären Überraschungen bis zum romantischen Happy End in Atem.

In der modernen Romeo & Julia-Inszenierung prallen zwei völlig unterschiedliche Welten aufeinander: die eine von Maschinen geprägt, die andere pulsierend und glamourös. Unter der künstlerischen Leitung von Eistanz-Legende Christopher Dean bietet „BELIEVE“ faszinierende Akrobatik und begeistert mit waghalsigen Stunts, illuminierten Kostümen und beeindruckenden Kulissen bis die wahre Liebe siegt und es zum glanzvollen Happy End auf dem Eis kommt. Prominente Unterstützung erhält die Show von Sylvie Meis. Die bekannte TV-Moderatorin leiht „Holiday on Ice BELIEVE“ ihre bezaubernde Stimme und führt aus dem Off erzählerisch durch die spannende Geschichte.

Tickets für alle restlichen Showtermine finden Sie hier

Die Suche nach dem Genie im Schuberttheater

Christoph Bochdansky und das Figurentheater Wilde & Vogel fragen in ihrer dritten gemeinsamen Produktion danach, wo uns die Faszination und die Suche nach dem Genie hinführen. Dazu begeben sie sich auf einen theatralen Roadtrip: Abfahrt Bühne – Endstation Hölle. Das Schwungrad, das dieses Theatermaschinchen antreibt, ist die 1910 von Siegmund Freud verfasste Studie „Eine Kindheitserinnerung des Leonardo da Vinci“, die er später einmal als „die einzig hübsche Sache“ die er je geschrieben habe bezeichnete. In dieser Studie analysiert er Da Vinci und erklärt woher sein Forscherdrang, die Entwürfe zu Flugapparaten und das Lächeln der Mona Lisa kommen.

Folgen wir den Musen und den Geistern und fragen sie, wie es denn kommt, dass sie den Einen so reich beschenken und so viele von uns nicht in solche Höhen heben.

Getragen von dem Meister Johann Sebastian Bach rasen wir vorbei an der Psychoanalyse Dr. Siegmund Freuds hin zu den schaurigen Kriegsapparaten Leonardo da Vincis. Es, Ich und Überich tanzen ein tragisch-komisches Tänzchen. Doch wo liegt es verborgen, das Genie?


„Die Empfindsamkeit der Giganten“
eine Produktion von Figurentheater Wilde & Vogel und Christoph Bochdansky
Termine: 26., 27., und 28. Jänner, jeweils um 19:30
Wo: Schuberttheater, 9., Währingerstraße 46
Karten: 0676 4434860 oder schuberttheater.at

Premiere im Theater Drachengasse

Das Stück „Die großen Kinder unserer Zeit“, ausgezeichnet mit dem Jurypreis des Nachwuchswettbewerbs 2016, feiert am 23. Jänner in der Bar&Co des Theater Drachengasse seine Premiere.

Jimmy, Joe, Bente und Rose bilden eine kleine Gesellschaft, deren Wesensart und Gruppendynamik sich im Stückverlauf immer wieder verwandelt. Fest steht hingegen, dass sie Unbehagen empfindet gegenüber dem, was sie umgibt. Die vier unterschiedlichen Charaktere ziehen sich vom chaotischen Weltgeschehen zurück und entwickeln Strategien, um halbwegs unbeschadet klarzukommen: Sie verschwören sich, verorten sich über den Akt des Sprechens und reden sich um Kopf und Kragen.

Die sowohl sprachwütige als auch sprachkritische Inszenierung von Franz-Xaver Mayr und Korbinian Schmidt setzt sich mit Themen wie Familienstruktur, Rechtsruck, Nahrung, Stillleben und Antike auseinander. Über Kommunikationsbarrieren, rhetorische Mittel und Sprachkrisen beleuchtet das Siegerprojekt des Nachwuchswettbewerbs 2016 das Werkzeug Sprache, das mit seinen Machtwirkungen gesellschaftliche Verhältnisse definiert und strukturiert.


„Die großen Kinder unserer Zeit“
Uraufführung am 23. Jänner 2017, 20 Uhr
Ort: Theater Drachengasse, Bar&Co, 1., Fleischmarkt 22
Tickets: 01 513 14 44, www.drachengasse.at

Komödie am Kai zeigt Lachschlager mit Ulli Fessl

„Der dressierte Mann“ – eine spritzig-amüsante Komödie unter der Regie von Sissy Boran.

Ein Mann zwischen Lebenspartnerin, Schwiegermutter und der eigenen Mutter – die Schlacht um die Vorherrschaft in der Ehe ist selten so vergnüglich geschlagen worden wie in John von Düffel‘s Komödie nach dem Bestseller von Esther Vilar. Von 11. Februar bis 8. April garantieren Bernadette Mezgolits, Rafael Witak, Eva Agai und Burgschauspielerin Ulli Fessl – sie feiert heuer ihren 75. Geburtstag – einen Theaterabend voll geballter Frauenpower und Situationskomik.


Spielzeiten: 11. Februar bis 8. April, Di. bis Sa. 20:15 Uhr
Ort: Komödie am Kai, 1., Franz-Josefs-Kai 29
Info: 01 533 24 34, www.komoedieamkai.at

Christbaum-Frühstück für Elefanten

Kiloweise feinste Fichtenzweige standen gestern Früh im Tiergarten Schönbrunn am Speiseplan für Elefanten, Nashörner und Co. Genüsslich verspeiste die Schönbrunner Dickhäuter-Familie den Christbaum, der Tage zuvor am Kultur- und Weihnachtsmarkt sowie Neujahrsmarkt Schloß Schönbrunn für eine feierliche Atmosphäre sorgte. Über sechs Wochen lang erfreute das traditionelle Geschenk der Österreichischen Bundesforste im Ehrenhof vor dem Schloss mehr als eine Million Marktgäste. Für die Elefanten war der nadelige Snack eine willkommene Abwechslung vom winterlichen Speiseplan. Neben dem großen Prachtstück wurden rund 150 weitere kleinere Tannen und Fichten geliefert, an denen unter anderem die Nashörner, Zebras und Wasserbüffel erfreut kauten.

Die Kaffeetrends 2017

Rund 2,9 Tassen Kaffee trinken wir hierzulande im Schnitt pro Tag. Das sind über 900 pro Jahr und Österreich liegt damit im internationalen Spitzenfeld. Neue Kaffeetrends entstehen allerdings meist in Ländern wie Australien, den USA oder Großbritannien. Die österreichische Spezialitätenrösterei J. Hornig ist laufend auf den internationalen Coffee-Festivals unterwegs und weiß, welche Trends nächstes Jahr auch unser Land erreichen werden. „In den letzten Jahren ist die Entwicklung bei Kaffee vor allem dahin gegangen, dass man ganz genau auf die Qualität und Herkunft der Bohnen, die passende Röstung und die richtige Zubereitung geachtet hat. Aufbauend darauf entwickeln sich nun neue Kaffee-Kreationen und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt“, erklärt Johannes Hornig, Geschäftsführer von J. Hornig.

Kaffee aus dem Zapfhahn und als Grundlage für Cocktails

Dass Kaffee längst mehr ist als ein bloßer Wachmacher in der Früh, zeigt spätestens diese Neuheit: Nitro Coffee. Der Kaffee wird dabei mit Stickstoff versetzt und kommt aus der Zapfanlage. Das macht ihn noch geschmeidiger und cremiger und erinnert, nicht zuletzt wegen der Schaumkrone, an ein Glas Guinness Bier. Die Grundlage für Nitro Coffee ist Cold Brew Coffee. Er ist vor allem im Sommer eine kalorienarme Alternative zu Eiskaffee und Energydrinks, stößt auf dementsprechende Begeisterung und setzt sich auch hierzulande immer mehr durch. Für den Cold Brew wird, wie der Name schon sagt, nur Wasser mit Raumtemperatur verwendet und die Zubereitung dauert rund 18 Stunden. Auch 2017 bleibt der Cold Brew im Trend. „Neu ist im nächsten Jahr, dass der kalt gebrühte Kaffee auch in keiner Hausbar fehlen darf. Cold Brew ist die ideale Grundlage für Mixgetränke, etwa mit Gin oder anderen Spirituosen“, weiß Hornig.

Individuelles Geschmackserlebnis

Alles in allem wird die Kaffeewelt 2017 noch vielfältiger. Das Bewusstsein für die Qualität und die spezielle Zubereitung je nach Geschmack bleibt und wird sich in Österreich sogar noch stärker durchsetzen. „Wir erleben hier eine Entwicklung ähnlich wie beim Wein. Individuelle Vorlieben wollen heutzutage nicht nur bei den Kaffeekreationen erfüllt werden. Man geht immer mehr dazu über, dass ein Cafè oder Restaurant verschiedene Coffee-Blends oder auch Single Origins anbietet und damit unterschiedliche Geschmacksrichtungen abgedeckt werden“, beschreibt Johannes Hornig die aktuelle Entwicklung. Dank neuer Kreationen wird Kaffee außerdem immer mehr zum Ganztagesgetränk – vom Aufstehen bis zum Afterwork-Drink.

Wiener Skiverband mit „Wünschen ans Christkind“

Der Wiener Skiverband, unter der Führung von Präsident Hermann Gruber, äußerte am Donnerstag, 22. Dezember im Rahmen einer Pressekonferenz in der Champions Bar im Hotel Marriott seine „Wünsche ans Christkind“. Trotz einer geografisch bedingt schwierigen Ausgangslage schickt sich eine junge Garde Wiener Sportler an, die große weite Skiwelt zu erobern.

Felix Ortner kämpft im alpinen Riesentorlauf bei FIS-CIT Rennen um einen Platz im Europacup. Bereits einen Schritt weiter ist Manuela Mandl, die als eine von nur acht Damen an der Snowboard Freeride World Tour teilnimmt und dort als „wilde Henn“ bekannt ist. Lukas Pachner (Snowboardcross) wiederum, gehört seit nunmehr zwei Jahren dem ÖSV Kader an und darf sich sogar österreichischer Meister nennen.

Trotz großer Bemühungen den Wintersport in der Hauptstadt salonfähig zu machen bleiben viele Probleme: „In Wien fehlt in erster Linie eine Schwerpunktschule wie es sie z.B. in Stams oder Schladming gibt. Trotzdem können unsere Athleten international immer wieder mit guten Resultate aufzeigen“, so Präsident Hermann Gruber. „Der WSV organisiert immer wieder österreichische Meisterschaften, diese finden aber natürlich in den Bundesländern statt, sodass in der öffentlichen Wahrnehmung kein Wien-Bezug hergestellt wird, was auch die Suche nach Sponsoren erschwert“. Um den Nachwuchs in Wien entsprechend fördern zu können, wäre eine öffentlich finanzierte Skiwiese dringend notwendig. „Private Investoren tun sich mit solchen Projekten schwer, wie die Vergangenheit gezeigt hat“, erzählt Gruber.

Gospelstar Queen Esther Marrow zu Gast in der Stadthalle

Vom 15. Dezember 2016 bis 30. Jänner 2017 verabschiedet sich der Superstar der internationalen Gospelszene, Queen Esther Marrow, gemeinsam mit den legendären The Harlem Gospel Singers und der grandios besetzten Band mit einer fulminanten „Best-of-Show“ von ihren Fans. Am 26.01. macht sie dabei in der Wiener Stadthalle Station.

Zum Abschied ein Best-Of Feuerwerk

Die musikalischen Tributes weltberühmter Hits von Ausnahmekünstlern wie Stevie Wonder, Ray Charles oder Michael Jackson, die Kultstatus erlangten, zählen in jeder Show zu den Höhepunkten. Mit Stimmgewalt und einem unverkennbar originären Groove aus R&B, Funk und Soul wird Queen Esther Marrow’s The Harlem Gospel Singers Show auf Abschiedstour gehen und das Publikum in Deutschland, Dänemark, Österreich, Luxemburg und der Schweiz beflügeln, mitreißen und begeistern. Das Motto „Best-Of“ ist Programm für diese letzte Spielsaison!

Eine Ausnahmekarriere mündet in „The Harlem Gospel Singers“

Queen Esther Marrow, als Ausnahmetalent von der Swing-Legende Duke Ellington in Harlem entdeckt, verweist mit Stolz in ihrer über 50-jährigen Bühnenkarriere auf die fantastische Zusammenarbeit mit stilprägenden Größen wie Aretha Franklin, Bob Dylan, Ella Fitzgerald, Miriam Makeba, B.B. King, Harry Belafonte, Mahalia Jackson, Ray Charles, Joe Zawinul, Chick Corea und zuletz Xavier Naidoo. Mit all den Pionieren im Geist der jüngeren Musikgeschichte teilte sie die Konzertbühne, bestritt Tourneen, verbrachte Zeit im Studio und schrieb an neuen Stücken mit.

Dem musikalisch kulturellen Erbe der „Black Music“ zeitlebens zugewandt, bereicherte Queen Esther Marrow den Gospel mit ihrer einmaligen Persönlichkeit und künstlerischen Intuition. Die ungekrönte Gospelkönigin erhebt auf ihrer glamourösen Abschiedstour im Kreis alter Weggefährten und junger, vielversprechender Solisten die Stimme, um ihrem Publikum für dessen Treue ein letztes Mal „Oh Happy Day“ zu wünschen.


Queen Esther Marrow’s The Harlem Gospel Singers Show
26.01.2017, 20 Uhr
Wiener Stadthalle (Halle F), 15., Roland Rainer Platz 1
Tickets: Ö-Ticket oder unter +43 (0)1 -96 0 96
Ein Euro je verkaufter Eintrittskarte geht an Ärzte ohne Grenzen

Erstmals Nachwuchs bei bedrohter Affenart in Schönbrunn

Im Jahr 2012 sind die Bärenstummelaffen in das wiedereröffnete historische Affenhaus im Tiergarten Schönbrunn eingezogen. Seit Freitag gibt es erstmals Nachwuchs. „Das Jungtier ist etwa 400 Gramm schwer und klammert sich an seiner Mutter Kwaku fest. Kwaku kümmert sich fürsorglich und das Kleine trinkt brav. Derzeit schaut alles gut aus“, sagt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Mit dabei sind noch der Vater Harper und das Weibchen Pam, die Tante des Affenbabys.

Bärenstummelaffen haben ein glänzendes schwarzes Fell, nur an den Schultern und rund um das Gesicht sind die Haare grau. Der lange Schwanz, der ihnen beim Springen durch die Bäume als Steuerungselement dient, ist weiß gefärbt. Ganz anders sieht das Jungtier aus. Schratter: „Bei der Geburt ist das Fell der Bärenstummelaffen weiß. Erst im Alter von etwa drei Monaten bekommen sie ein schwarzes Fell wie die erwachsenen Tiere.“

Das Verbreitungsgebiet der Bärenstummelaffen ist recht klein. Sie bewohnen die Regenwälder Westafrikas von Gambia bis zur Elfenbeinküste. Die tagaktiven Tiere verbringen ihr Leben in den Wipfeln der Bäume und sind auf Blattnahrung spezialisiert. Bärenstummelaffen gelten als bedrohte Tierart. Hauptgrund dafür ist, dass die Wälder zunehmend vom Menschen genutzt werden und ihr Lebensraum dadurch verloren geht. Ein weiteres großes Problem stellt die Jagd dar.

Bärenstummelaffen werden nur in wenigen Zoos gehalten und Zuchterfolge gelangen bislang sehr selten. Der Tiergarten Schönbrunn beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP). Welches Geschlecht das Jungtier hat, konnten die Tierpfleger noch nicht erkennen. Wenn es ein Weibchen ist, soll es den Namen „Marie“ bekommen. Er soll ein Andenken sein, denn genau einen Tag vor der Geburt des Kleinen ist das 20-jährige Bärenstummelaffen-Weibchen Marie altersbedingt verstorben.

Welche Sauna ist die richtige für mich?

Gerade die Winterzeit ist für viele auch die Saunazeit. Zum einen ist die Wärme nach einem Spaziergang oder Lauf in der Kälte äußerst angenehm und zum anderen ist sie eine wahre Wohltat für Körper und Geist. Das persönliche Saunaerlebnis hängt dabei stark vom Saunatyp ab. Mittlerweile ist das Angebot an Saunaarten sehr vielfältig. Melita Šarić, Leiterin des Wellness-Centers der LifeClass Therme Sveti Martin gibt deshalb einen kleinen Überblick und verrät welche Sauna für welchen Typ am besten geeignet ist.

  1. Finnische Sauna – der Klassiker

    Wie der Name bereits verrät, stammt dieses Schwitzbad aus Finnland, wo sie nicht nur in fast jedem Haushalt, sondern auch fest in der finnischen Kultur integriert ist. Mit etwa 85 bis 100 Grad und einer geringen Luftfeuchtigkeit ist sie die heißeste Form. Die finnische Sauna eignet sich für gesunde Einsteiger und vor allem Sportler, da sie eine schnelle Entgiftung und Erholung ermöglicht.

  2. Sanarium – Mischung aus Sauna und Dampfbad

    Das Sanarium, auch Biosauna genannt, zeichnet sich, im Gegensatz zur finnischen Sauna, durch eine niedrige Temperatur (bis zu 60 Grad) und eine dafür höhere Luftfeuchtigkeit aus. In manchen Biosaunen gibt es oft zusätzlich Kräuteraufgüsse und Farblicht. Sie empfiehlt sich vor allem für Personen mit einem schwächeren Kreislauf, aber auch für Einsteiger und sogar für Kinder.

  3. Türkisches Dampfbad – Die orientalische Art des Schwitzens

    50 Grad und fast 100 Prozent Luftfeuchtigkeit – beim Aufenthalt im türkischen Dampfbad wird die Haut gereinigt, geglättet und befeuchtet. Die milde Wirkung des Dampfes ist zudem bei Atemwegserkrankungen ideal. Optimal geeignet ist sie für jene, die keine hohen Temperaturen vertragen, unter chronischem Schnupfen oder unreiner Haut leiden.

  4. Laconium – Dampfen wie die Römer

    Das Laconium oder auch römische Sauna, hat mit bis zu 50 Grad eine milde Temperatur. Beheizte Wände und Fußböden erwärmen hierbei die Luft. Die Saunen sind mit Stufenbänken ausgestattet und ermöglichen so ein Entspannen in verschiedenen Temperaturzonen. Ein Gang ins Laconium eignet sich daher besonders als Vorbereitung für stärkere Saunabehandlungen.

  5. Banja – Das russische Schwitzbad

    Die Banja ist das traditionelle russische Badehaus mit Dampfbad, das mit Temperaturen zwischen 50 und 55 Grad und einer hohen Luftfeuchtigkeit aufwartet. Häufige Wasseraufgüsse sorgen für die hohe Luftfeuchtigkeit und eine starke Nebelbildung. Zur Abrundung des Saunavergnügens geht es traditionell in den Schnee oder den nächstgelegenen eiskalten See. Aufgrund der enormen Schwüle eignet sich die Banja für hartgesottene Saunaliebhaber.


Die Therme Sveti Martin, nur drei Autostunden von Wien entfernt, ist eine von der internationalen Hotelkette LifeClass betriebene Wellness- und Thermenlandschaft in Kroatien. Unter dem Motto „Die Welt der gesunden Genüsse“ verbindet Sveti Martin auf besondere Weise Wellness, Sport, Gesundheit und Genuss. Das Thermalbad lädt mit vier Pools im Innen- und Außenbereich, sieben Saunen und einer Eisgrotte zum Entspannen ein. Der Spa- und Wellnessbereich erwartet die Besucher auf rund 1800m2 mit wohltuenden Massagen, medizinischer Beratung und kosmetischen Behandlungen. Auch Radfans kommen in Sveti Martin auf ihre Kosten. Das ausgewiesene Bike Hotel bietet für Anfänger und Profis zahlreiche Radstrecken auf jedem Terrain.

Nachwuchs bei den Faultieren in Schönbrunn

So herzig und so faul: Im Tiergarten Schönbrunn ist am 18. November ein Zweifingerfaultier zur Welt gekommen. Mama Alberta lässt sich davon wahrlich nicht aus der Ruhe bringen. Sie hat in den letzten Jahren jedes Jahr ein Jungtier bekommen und ist somit eine erfahrene Mutter. Da das Kleine ihren Bauch als Hängematte benutzt und sich im kuscheligen Bauchfell festklammert, sind erst jetzt die ersten Fotos gelungen. „Das Jungtier ist schon geschätzte 20 Zentimeter groß, aber man braucht noch etwas Geduld, um es zu sehen. Immer wieder hebt es sein kleines Köpfchen und man kann die schwarzen Knopfaugen erkennen“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

Während Vater Einstein sein Faultier-Dasein genießt, säugt Alberta ihr Kleines, putzt es und zeigt ihm, wie man Salatblätter knabbert. Mindestens 14 Stunden am Tag döst die Faultierfamilie gemütlich vor sich hin. Im Alter von etwa einem halben Jahr wird das Jungtier anfangen, alleine auf einem Ast zu hängen. Erst dann haben die Tierpfleger die Möglichkeit zu erkennen, ob der Nachwuchs ein Männchen oder ein Weibchen ist. Zweifingerfaultiere sind in den Regenwäldern Südamerikas heimisch. Sie verbringen ihr Leben kopfüber in Bäumen hängend. Die langen, gebogenen Krallen geben ihnen in den Ästen Halt. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Blättern, aber auch aus Knospen und Früchten. Die pflanzliche Kost liefert wenig Energie, durch ihre langsame Lebensweise verbrauchen sie aber auch nicht viel.

 

Schöne Bescherungen am Landestheater Niederösterreich

Weihnachten – das schönste Fest des Jahres. Alles muss perfekt sein, ein Christbaum, der bis zur Zimmerdecke reicht, gutes Essen und ganz viel Familie. Alan Ayckbourns klassische Weihnachtsgeschichte beginnt mitten im Vorbereitungstrubel der Festtage. Im gutbürgerlichen Haus von Neville und seiner Frau Belinda versammeln sich drei Ehepaare, zwei Singles und ein überaus attraktiver junger Schriftsteller. Die Erwartungen liegen hoch und die Nerven blank, Alkoholpegel und Konfliktpotenzial steigen zunehmend. Während die Männer wichtigtuerisch die bereits beschädigten Geschenke reparieren, sehen sich die Frauen ihren emotionalen und erotischen Bedürfnissen ausgeliefert. Der Schriftsteller wird zum Objekt der Begierde und es droht der Ehebruch unterm Weihnachtsbaum. Als wäre das alles nicht schon genug, präsentiert Onkel Bernard auch noch sein alljährliches, von allen gehasstes Puppenspiel – dieses Jahr auf dem Spielplan: „Die drei kleinen Schweinchen“.

Mit ironisch-bissigem Humor und komischen Slapstick-Szenen macht Alan Ayckbourn aus dem Fest der Liebe ein Fest der Krise, bei dem die bürgerliche Fassade nach und nach zu bröckeln beginnt. Wie die Marionetten in Onkel Bernards Puppentheater spielen alle ihre vorgegebenen Rollen, doch je näher der Heilige Abend rückt, desto mehr offenbart sich hinter dem scheinbar perfekten Leben das absolute Chaos.

Regisseur Sarantos Zervoulakos beschäftigt sich in seiner Theaterarbeit immer wieder mit dem Thema Familie. Mit psychologischem Feingefühl und humorvollem Blick untersucht er dabei die komplizierten Beziehungen und Konstellationen verwandschaftlicher Verhältnisse. „Schöne Bescherungen“ ist eine straffe Ensemblekomödie, in der Ayckbourn jede Figur vielschichtig und schillernd zeichnet und ihre tragischen wie komischen Seiten aufzeigt.

„Schöne Bescherungen“ ist noch bis zum 22.2.2017 am Landestheater Niederösterreich zu sehen. Am 31.12.2016 um 16 Uhr gibt es eine Silvestervorstellung. Am 20. und 21.12. kommt es zu einem Gastspiel an der Bühne Baden (www.buehnebaden.at).


„Schöne Bescherungen“ von Alan Ayckbourn
Landestheater Niederösterreich
Rathausplatz 11, 3100 St.Pölten
Kartenwww.landestheater.net oder unter 02742 90 80 80 600

„Paris After Dark“ im Le Méridien

In einer von Avantgarde-Designer und Choreograf Charlie le Mindu einzigartig kreierten Bühnenshow führen die Nouvelle Vague-Sängerin Elodie Frégé und die ehemalige Solo-Tänzerin des Crazy Horse Zula alle Nächtschwärmer in eine pulsierende Welt voll Schönheit und Erotik. Inspiriert vom Pariser Nachtleben faszinieren die beiden Königinnen dieser Revue mit einer schillernden Performance, die Fantasie und Glamour verspricht. Den exklusiven Wien-Auftritt im neu eröffneten „YOU.“ sollten sich daher Liebhaber der Verführung und Verwegenheit am Dienstag, dem 13. Dezember, um 21:30 Uhr nicht entgehen lassen!

Exzentrisch und überraschend in Kostüm, Tanz, Gesang und Lichtspiel ­– ist ein anregender Abend an einem der elegantesten und szenigsten Orte Wiens garantiert! Der Champagner darf auch bei der anschließenden „Special After Party“, bei der Nouvelle Vague-Gründer Marc Collin an den Turntables dreht, weiter in Strömen fließen.

Ganz im Zeichen von Individualität und Extravaganz präsentierte sich das Le Méridien Vienna bei seiner Neueröffnung im September mit einem progressiven Innendesign, für das das renommierte Architektenbüro BEHF verantwortlich zeichnete. Der Wiener Salon ins Heute übersetzt, bietet nun im „YOU.“ die ideale Lifestyle-Bühne für Freigeister, Exzentriker und Genießer und schafft damit auch das ideale Ambiente für die neue Show von Nouvelle Vague. Unter dem Titel „Paris After Dark“ findet die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Le Méridien Hotels & Resorts und der französischen Coverband, die vor zwei Jahren begann, nun ihre Fortsetzung. Nach der spektakulären Premiere im Le Royal Méridien Shanghai, macht die Show „Paris After Dark“ nun in Wien Station, bevor sie weiter nach Singapur tourt.


„Paris After Dark“ mit Elodie Frégé & Zula von Nouvelle Vague
Dienstag, 13. Dezember 2016, 21:30 Uhr
Le Méridien Vienna, 1., Robert-Stolz-Platz 1

Dinner-Package ab 19:00 Uhr
70,- Euro für 2 Personen, 6 Gerichte nach Wahl mit eigenem Tisch

Getränke-Package ab 21:00 Uhr
58,- Euro für 2 Personen, an der Bar oder am Stehtisch

Ausschließlich mit Reservierung!
E-Mail.: info@you-vienna.at
Tel.: +43 1 588 90 88 90

„Wienerlied pur“ im Schwarzberg

Am 14. Dezember startet unter dem Titel „Wienerleid pur“ eine neue Wienerlied-Veranstaltungsreihe im Schwarzberg. „Wienerlied pur“ ist eine, einmal im Monat stattfindende Veranstaltung in der sich puristische und neuzeitliche Interpreten der Wiener Musik finden und gemeinsam ein Konzert bestreiten. Initiator der Reihe ist Otto Hablit.
Im ersten Teil spielt eine puristische Besetzung – sei’s im „Pack’l“ oder im Trio, Wienermusik wie man sie fast nirgendwo mehr hört. Diese Wienermusik ist aber unser kulturell wichtigstes Gut. Sie erzählt uns warum wir so sind wie wir sind – wir Wiener!

Im zweiten Teil gastieren geniale Formationen, die die Wiener Musik so spielen und interpretieren wie es sich heute anfühlt. Unzählige wunderbare Formationen, die man viel zu selten hört, finden in dieser Konzertreihe ihre Heimstätte. Viele hörenswerte Gruppen werden einem neugierigen Publikum in einem der traditionellsten Veranstaltungslokale Wiens geboten.


„Wienerlied Pur“ am Mittwoch, 14. Dezember
Programm:
Erster Teil: 19-20 Uhr „Echt Wien“ mit Gerhard Blaboll, Franz Horacek und Herbert Bäuml
Zweiter Teil: „Vorstadtkombo mini“ mit Otto Hablit, Christoph Mares und Oliver Grün
Veranstaltungsort: Schwarzberg, 4., Schwarzenbergplatz 10
Karten Vorverkauf: 0676/ 4728103
Eintritt: 15 €

Der „Servus Alpenpokal“

Wer ist das beste Eisstock-Team der Bundeshauptstadt? Diese Frage wird am 8. Dezember bei der Bundesland-Endrunde Wien des „Servus Alpenpokal“ geklärt.

Als Favorit gehen „Die Luftburgburschen“ ins Turnier, sie haben vor einem Jahr unter dem Teamnamen „Wiener Team Styria Wiener Prater“ den Titel in Wien geholt. Es wird dabei aber auch zu einem Kampf der Gegensätze kommen. Denn auf der einen Seite greift mit den „Ottakringer Hexen“ ein reines Damen-Team an. Auf der anderen Seite schicken die starken American-Football-Jungs der Vienna Vikings gleich zwei Mannschaften ins Rennen! Mit dabei ist auch Aleksandar Milanovic, der es vor wenigen Wochen beinahe in die NFL geschafft hätte. Gefühl oder Kraft, was wird sich am Ende durchsetzen?

Los geht’s ab 12 Uhr auf der Anlage von ASKÖ Brigittenau (20., Hopsagasse 5). Auf das siegreiche Team wartet das Ticket zum großen Finale des „Servus Alpenpokal“ am 14. und 15. Jänner 2017 am Weissensee in Kärnten.