Tempo-Messung und Demenz-Schulungen

Sicherheit im Straßenverkehr ist ein großes Anliegen von Bezirks­chefin Uschi Lichtenegger. Nicht nur auf der Praterstraße, für die gerade ein neues Gestaltungskonzept ausgearbeitet wird, sondern auch in anderen Gegenden des Bezirks. „Auf der Nordbahnstraße sind manche Autofahrer mit 125 km/h unterwegs“, weiß Lichtenegger. Aber auch in Nebenstraßen, in denen zum Teil eine 30-km/h-Be­schrän­kung gilt, werde mit zu hoher ­Geschwindigkeit gefahren. Um dies einzudämmern, setzt der Bezirk mobile – und zum Teil nicht sichtbare – Tempomessgeräte ein, die alle zwei Wochen versetzt ­werden.

Aufklärung

Ein gänzlich anderer ­Sicherheitsschwerpunkt liegt im medizinischen ­Bereich. Es geht um das heikle Thema Demenz. „Wenn die Krankheit rechtzeitig erkannt wird, kann man sie hinauszögern“, weiß die Bezirks­chefin. Sie will die breite Öffentlichkeit informieren und Hilfestellungen anbieten. Zunächst geht es darum, die Krankheit zu enttabuisieren und die Gesellschaft für Betroffene und deren Angehörige zu sensibili­sieren.

Schulung

„Wir wollen auch aufzeigen, was die ersten Anzeichen sind.“ Wenn etwa jemand statt mit Geldscheinen mit Papierzetteln zahlen will, sollten die Alarmglocken schrillen. Einbezogen werden in die Schulungen, die der Bezirk finanziert, Apotheken und Ärzte ebenso wie Banken. Lichtenegger: „Wir haben hier viel Kom­petenz im Bezirk.“

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