Teuerster Notizzettel der Welt auf Auktion

Wiener können per Telefon Beethoven-Manuskripte ersteigern

Beethovenplatz, Beethoven-Denkmal und Beethoven-Wohnungen in der Seilerstätte, am Peterplatz und auf der Mölker Bastei – im 1. Bezirk stößt man an allen Ecken und Enden auf Spuren des großen Komponisten (1770 – 1827).

Dass sich auch ein Ludwig van Beethoven mit Alltäglichkeiten herumschlagen musste, beweist die nächste Versteigerung des deutschen Auktionshauses  Venator & Hanstein in Köln: Unter den Hammer kommen ein Musikmanuskript und ein handschriftlicher Zettel mit sechs anstehenden Besorgungen und Erledigungen: ein Besuch beim Uhrmacher, eine "MäuseFall", "ZündMaschine", "BalbierMeßer", "WaschSeife an der Bognergaße" sowie eine "Bücher Maschin". Der neunzeilige, nur 22,5 x 24,5 Zentimeter große Merkzettel, der entweder für einen Bediensteten des Komponisten bestimmt war oder der eigenen Erinnerung dienen sollte, könnte bei der Auktion am 25. März bis zu 60.000 (!) Euro bringen.

Beim zweiten Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein Musikmanuskript: zwölf beschriebene Notenzeilen mit 62 Takten – ein Entwurf zum Goethe-Lied "Neue Liebe, neues Leben".

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