TGM-Lernbüro findet großen Anklang

Er sei am Anfang skeptisch gewesen, ob das klappen würde, gesteht Karl Reischer, Direk­tor der Brigittenauer Talenteschmiede TGM: Schüler des IT-Zweiges buchen Unterrichtseinheiten in Deutsch, Mathematik, Englisch und in den technischen Fächern jeweils nach eigenem Bedarf in einem sogenannten Lernbüro. Reischer: „Dort wird entweder in Kleingruppen unter­richtet oder die Schüler lernen ganz für sich alleine und organisieren sich bei Bedarf Unterstützung.“

Das Modell, das im Ministerium als Schulversuch angemeldet werden musste, geht im Herbst in sein zweites Jahr – und die beiden Einsteigerklassen sind bereits komplett voll. Wer am TGM maturiert, hat in der Regel sehr gute berufliche Aussichten. Für ihre Diplomarbeiten kooperieren die Schüler mit Firmen, eine ­spätere Anstellung ist damit in Reichweite.

Sozialarbeit

Allerdings werden am TGM nicht nur Erfolgsgeschichten geschrieben. Etwa ein Drittel der Schüler verlässt die Schule vor der Matura. Das kann auch an privaten Pro­blemen liegen. „Hier wissen wir zu wenig Bescheid“, sagt Direktor Reischer, der sehr bedauert, dass die Sozialarbeit an der Schule per Ende Juni ausgelaufen ist.

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