Tipps für die Fastenzeit

Gewicht verlieren, aber nicht den Humor

Sasha Walleczek war schon Tauchlehrerin in Asien – den Österreichern ist sie aber als Ernährungscoach bekannt. Im Interview gibt mit dem WIENER BEZIRKSBLATT erzählt sie über Handteller- und Faustgrößen und die richtige Einstellung.

WIENER BEZIRKSBLATT: Liebe Sasha, laut aktueller Studie wollen 65 Prozent der Österreicher abnehmen, was rätst du?
Sasha Walleczek (SW): Zuerst sollte man sich einmal die Lebensmittel anschauen, viele essen bei weitem zu viel Zuckerhältiges. Ob in Frühstückszerealien oder im Apfelsaft (der hat mehr Kalorien als Coca-Cola). Zum Abnehmen braucht es eine gesunde Ernährung – und Humor.

Wie sieht deine Methode konkret aus, und wie bringst du Humor und Gemüse zusammen?
SW: Wichtiger Bestandteil ist meine Faustregel: Ein Handteller Fleisch, eine Faust Kohlenhydrate – Nudeln, Reis oder Kartoffeln – und zwei Fäuste Gemüse bei jeder Mahlzeit. Wer sich zu 80 % so ernährt, darf den Rest naschen. Und Humor braucht man, weil Abnehmen ja nicht immer einfach ist. Nach einer Heißhungerattacke sollte man nicht zu streng sein: Ist sie da, ist es zu spät. Man ­sollte sich fragen, was man fünf Stunden zuvor gegessen hat, den Tag abhaken und vorwärts blicken – mit Humor.

Sollte man beim Abnehmen auch ans Entschlacken denken?

SW: Durch eine Ernährungsumstellung kann in puncto Abnehmen viel erreicht werden. Beim Entschlacken geht es darum, den Körper von Giften zu reinigen – reines Fas­ten empfehle ich aber nicht: Man sollte gezielt Ballast­stoffe, dunkles Blattgemüse, Vitamine und Mineralien zu sich nehmen.

INFO:
Neu: Die Walleczek Methode, Doppel-CD, 17,90 Euro.

Vorsicht bei Nahrungsintoleranz

Sport, gesunde Ernährung, kaum Süßes: Und doch nehmen zahlreiche Übergewichtige nicht ab, sondern zu und leiden unter Überlkeit. Möglicherweise ist eine Nahrungsmittelunverträglichkeit im Spiel.

Vollkornbrot, Obst oder ein Glas Milch gelten an sich als ­gesund. Wenn noch etwas Bewegung hinzukommt, sollten die Pfunde eigent­lich purzeln. Leider nicht immer. Möglicher Grund: eine Lebensmittel­unverträglichkeit (z. B. Laktose- oder Histamin-Intoleranz). Seit kurzem können Ärzte bei Übergewicht und Störungen des Fettstoffwechsels eine solche durch Antikörper im Blut erkennen: Die betroffenen Lebensmittel können nicht mehr vollständig in ihre Einzelteile zerlegt werden, Speisepartikel gelangen so in den Blutkreislauf, wo sie als Fremdkörper bekämpft werden. Die körpereigene Abwehrreaktion kann u. a. den Fettstoffwechsel blockieren. Das in Fettzellen gespeicherte Fett kann dann vom Organismus nicht wie üblich verbrannt werden. Durch das Verfahren der Bioresonanz-Therapie können Ärzte eine mögliche Nahrungsintoleranz analysieren: Ein individuell zugeschnittener Speiseplan bringt dann Erfolg.

INFO:

www.gesund.co.at

Fasten mit der Traditionellen Europäischen Medizin (TEM)

Die TEM arbeitet beim Entschlacken und Entgiften mit der Zahlenrhythmik und mit dem Verlauf der Tierkreiszeichen. Wichtig für
die Einteilung der Fastenperiode sind auch die Elemente. Die Fastenperiode
sollte 42 Tage andauern, in dieser Zeit ist sowohl das Anfasten, Reduktion,
Ausleitung und Aufbau mit Rückführung zur Normalkost enthalten.

Fasten
ist nicht gleich fasten
– unter Hinzunahme all dieser Komponenten entsteht ein sehr individueller
und auf alle Bedürfnisse der Patienten/Kurenden abgestimmter Verlauf – ein maßgeschneidertes Therapiekonzept.

Dr. Elisabeth Höller und Dr. Werner Klöpfer informieren über Entschlackung nach Traditioneller Europäischer Medizin und richtige Lebensmittel bei Unverträglichkeiten.

WAS: Entschlacken und Entgiften nach Traditioneller Europäischer Medizin
WANN: 23. – 25. 2. 2010, 18.30 bis 20 Uhr
WO: Naturheilzentrum Alser Straße., 8., Alser Straße 43/3

INFO: telefonische Anmdung unter 405 77 77 erbeten.

  • Adresse: Ganz Wien, 1010 Wien

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