Trappelgasse: 52% sind gegen Umbau

Die Trappelgasse kann mit einem Gefälle von ca. 9–10 % ein ganz schön schwieriges Pflaster sein, besonders bei Regen oder Eis. Die Wiedner Bezirksvorstehung will die Gasse darum schon seit langem barrierefrei gestalten und startete in den letzten Wochen eine Befragung zu einer möglichen Neugestaltung.

Weniger Parkplätze

Zur Diskussion stand ein Teil­umbau, bei dem der Gehsteig auf Seite der geraden Ordnungsnummern vorgezogen und dadurch fußgängerfreundlicher würde. Der Nachteil: ein Verlust von sechs Parkplätzen.
779 Anrainer in und rund um die Trappelgasse wurden dazu befragt. Seit letzter Woche liegen die Ergebnisse vor: 326 Stimmen sind eingelangt, davon eine ungültig, 155 sprachen sich für den Umbau aus, 170 waren dagegen, das ist eine knappe Mehrheit von 52,3 %.

Plasch sucht Kompromiss

„Wir werden dieses demokratische Ergebnis selbstverständlich anerkennen. Allerdings dürfen die 155 Bewohner, die sich für einen Umbau ausgesprochen haben, nicht ohne Berücksichtigung bleiben“, stellt der Wiedner Bezirkschef Leopold Plasch klar. Er möchte weiterhin an der Barrierefreiheit des Bezirks arbeiten. Jetzt sollen die zuständigen Behörden in der Trappelgasse eine alternative Umgestaltungsvariante prüfen, die keine Parkplätze kostet.
 

  • Adresse: Trapplgasse, 1040 Wien