TU Wien hat die schnellsten Rechner

Auf der TOP500-Liste der leistungsfähigsten Computer der Welt nimmt der neue Wiener Wissenschaftscluster den beeindruckenden 56. Platz ein.
Die Kooperation der drei Universitäten hat sich bewährt: Schon das Vorgängermodell, der Vienna Simulation Cluster, war Österreichs leis­tungsfähigster Computer und ermöglichte Forschungsgruppen der Technischen Universität Wien, der Universität Wien und der Universität für Bodenkultur beachtliche wissenschaftliche Erfolge.

Schneller Rechner für die Forschung.

Nun geht der Vienna Scienti­fic Cluster 2 (VSC-2) in Betrieb, der seinen Vorgänger an Leistung noch einmal um etwa das Vierfache übertreffen wird. Von der Materialwissenschaft bis zur Meteorologie – das Einsatzgebiet des neuen österreichischen Spitzencomputers ist vielfältig. Vizerektorin Sabine Seidler (TU Wien) setzt hohe Erwartungen in den VSC-2: „Schon bisher waren leistungsfähige Großrechner ein unverzichtbares Werkzeug für unsere Forschung. Mit dem VSC-2 sind wir weiterhin international ganz vorne mit dabei und werden auch in Zukunft vielbeachtete Forschungsergebnisse erzielen."

4,2 Millionen für den Supercomputer

In ersten Tests wurde der neue Rechner bereits bis an seine Grenzen ausgelastet – und mit dem Ergebnis kann man mehr als zufrieden sein: „Der VSC-2 bringt es auf 135,6 TeraFlops – also 135 Billionen Gleitkommaopera­tionen pro Sekunde", berichtet der technische Projektleiter Peter Berger (TU Wien). Damit schafft es der VSC-2 auf den bemerkenswerten 56. Platz auf der TOP500-­Liste der weltweit schnellsten Hochleistungsrechner (www.top500.org). Die gewaltige Rechenleistung kommt nicht durch spezielle Prozessoren zustande – die sind durchaus mit den Prozessoren vergleichbar, die man zu Hause im PC findet. Das Erfolgsgeheimnis liegt in der enormen Anzahl von 21.024 parallel arbeitenden Prozessorkernen und ihrem effizienten Zusammenwirken. Die Anschaffungskosten von etwa 4,2 Millionen Euro teilen sich die Universität Wien und die TU Wien je zur Hälfte, die BOKU beteiligt sich an den Personalkosten.

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