U6 teilweise gesperrt

Dass die Station Josefstädter Straße bis Ende August gesperrt ist, war den Wienerinnen und Wienern klar. Zu deutlich waren die Schäden am gemäuer zu sehen. Dass aber der U-Bahnverkehr ganz eingestellt werden muss, das haben weder die Wiener Linien noch die Wiener Bevölkerung angenommen. Der mittlerweile seit 110 jahren laufende Betrieb der "Stadtbahn" und U6 hat aber seinen Tribut für die denkmalgeschützte Strecke gekostet.

Für die Fahrgäste gibt es dafür eine Premiere: Eine provisorische Linie – sie wird Linie "E" heißen – wird von der U6-Station Nußdorfer Straße über die Strecke der Linie 37 weiter über die Trasse der Linie 5 bis zum Westbahnhof unterwegs sein.

Das bedeutet: Passagiere, die von Norden kommen und die diese Option nutzen wollen, sollten nicht bis zur neuen Endhaltestelle Alser Straße fahren, sondern schon bei der Nußdorfer Straße umsteigen. Gesperrt sind jedenfalls die U-Bahn-Stationen Thaliastraße und Burggasse-Stadthalle – sowie natürlich der "Auslöser" der Maßnahme, die Station Josefstädter Straße.

Dort werden die Bauarbeiten auch länger dauern, als geplant. Erst im Herbst soll die Station wieder für Fahrgäste geöffnet werden.

Es gibt noch eine Premiere: Der"E"-Wagen wird die erste Nacht-Straßenbahn werden, da die Betriebszeiten jenen der U-Bahn entsprechen und diese am Wochenende inzwischen auch in der Nacht unterwegs ist.

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