Über 90 Prozent wollen keine Parkplatz-Aufweichung

Mit überwältigender Mehrheit haben sich die Bewohner der Inneren Stadt für die Beibehaltung der derzeit gültigen Anrainer-Parkregelung ausgesprochen. 92,09 Prozent (6.225 Stimmen) sind für die Beibehaltung, nur 7,91 Prozent (535 Stimmen) sprachen sich für eine ­Öffnung untertags aus.

Hohe Beteiligung

Auch die Wahlbeteiligung war mit 46,34 Prozent außergewöhnlich hoch für eine Bürgerbefragung. Von 9. bis 22. Jänner waren knapp 15.000 Bewohner aufgerufen, sich am Votum zu beteiligen. Zur Auswahl standen zwei Fragen. Im Beisein von Beamten der Magistratsabteilung 53 und unter notarieller Überwachung wurden die Stimmen am 30. Jänner von allen Fraktionen der Bezirksvertretung Innere Stadt ausgezählt, am 1. Februar wurde das Ergebnis schließlich verlautbart. Alle Frak­tionen hatten sich schon im Vorfeld verpflichtet, das Ergebnis der Bürgerbefragung als bindend zu akzeptieren. Damit ist die Diskussion um die Öffnung der Anrainer-Parkplätze um eine weitere Facette reicher. Auch in anderen Bezirken innerhalb des Gürtels gibt es Widerstand. So forderten etwa die Bezirksvorsteher des 4. und 6. Bezirks eine Anhebung der Anrainer-Parkzonen von derzeit 20 auf 30 Prozent, falls die Öffnung kommen sollte. In der Josefstadt wurde diskutiert, die Volksanwaltschaft in die Thematik einzubeziehen.

WKW will Öffnung

Währenddessen will die Wirtschaftskammer Wien (WKW) weiter eine rasche Öffnung der Parkplätze für Wirtschaftstreibende und Sozialunternehmen ­zwischen 8 und 16 Uhr.

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