Unterschriften für das Finanzamt Margareten

Bezirks-SPÖ kämpft für die sozial Schwachen

Die Vorgeschichte: Die Gerüchte, wonach ÖVP-Finanzminister Josef Pröll dem Finanzamt in der Kriehubergasse nach den Wien-Wahlen den Garaus machen würde, wurden zuletzt immer lauter. Die Bewohner von Margareten sollen künftig in den 3. Bezirk pendeln müssen, um ihre Steuererklärungen abgeben zu können. Ein mühsamer Weg, den die SPÖ Margareten keineswegs mitgehen möchte. In der Bezirksvertretungs-Sitzung letzten Dienstag wurde deshalb ein entsprechender Antrag, wonach der Finanzminister dafür sorgen möge, den Standort Kriehubergasse zu erhalten, eingebracht. Die Bezirks-ÖVP lehnte den Antrag ab. "Damit hat sie sich aus purer Parteiräson gegen die Interessen der 53.000 Margaretner gestellt“, erklärt Bezirkschef Kurt Wimmer.

Betroffen sind jene, die wenig verdienen

Der Klubobmann der SPÖ Margareten hatte den "Finanz­­amt-Skandal“ ins Rollen gebracht. Mit dem Antrag, der mehrstimmig im Bezirksparlament angenommen wurde, ist die Sache aber noch lange nicht vom Tisch. Im Gegenteil: Jetzt sammelt die SPÖ Margareten Unterschriften für den Fortbestand des Finanzamts in der Kriehubergasse. Wer die Forderung unterstützt, kann dies mit seiner Unterschrift im SPÖ-Sekretariat in der Kohlgasse 27 tun.
Wimmer fällt bei der geplanten Absiedlung des Finanzamtes nur ein Wort ein: "Sauerei!“ Zum Handkuss würden dabei wieder nur die Älteren und die Einkommensschwachen kommen, die für ein paar Cent quer durch Wien reisen müssten. "Während die Bartensteins sich die Taschen auffüllen“, ärgert sich Wimmer.

  • Adresse: Kohlgasse 27, 1050 Wien

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