Viel mehr als Musik: Das Phänomen Rock

Es gibt sie noch, die typischen Rocker mit jeder Menge Haargel 

Rock ’n’ Roll: Kaum eine Musikrichtung hat die Gemüter ähnlich erhitzt. Aber bei Rock geht es natürlich nicht nur um den Sound, vielmehr ist es eine Lebenseinstellung, die auch stilbildend fungiert.

Motorräder und Lederjacken

Das Phänomen der Rocker nahm seinen Anfang in Amerika in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. Später wurden Rocker auf ihren Maschinen vor allem durch Elvis Presley, James Dean oder Marlon Brando bekannt. Das Herz der europäischen Rockerszene liegt in England, wo das traditionsreiche Ace Café in London oder Brighton ­Beach zu beliebten Szenetreffs avancierten. Sie bilden die Kulisse für das Buch des Fotografen Horst Friedrichs, der mit seiner Kamera spannende Momentaufnahmen zeitgenössischer britischer Rocker festgehalten hat. Tätowierungen, die typische Schmalzlocke, Lederjacken und britische Motorräder wie Norton oder Triumph wurden stimmungsvoll und in Schwarz-Weiß in Szene gesetzt. Die Fotoausstellung in der Galerie Anzenberger zeigt sehr eindrücklich, dass es bei Rockmusik vor allem um Rebellion geht – und natürlich um Coolness.

Wilde auf ihren Maschinen

Eröffnet wird "Or Glory: 21st Century Rockers“ am 4. 2. um 19 Uhr und ist dann bis 8. 3. Mo. bis Fr. jeweils von 10 bis 18 Uhr in der Galerie Anzenberger zu sehen: Zeinlhofergasse 7, Tel.: 587 82 51 oder www.anzenbergergallery.com

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