Visionen für das Donaufeld

Mit dem Wegzug der Firma Bombardier entstand an der Donaufelder Straße ein neues, riesiges Areal für Wohnbauten. Mehr als 700 Wohnungen werden derzeit zwischen Donaufelder Straße und Satzingerweg errichtet.

Anrainerwünsche einst und heute

Wegen dieser Veränderungen wurden die Verkehrsentlas­tungsmaßnahmen (Durchfahrtsperre der Oberen Alten Donau an der Bezirksgrenze) der 1990er, mit der nur einseitigen Anbindung des Satzingerwegs (von Norden) an die B3, derzeit neuerlich diskutiert. Die damalige „Schmalspurlösung“ des unter ÖVP-Stadtrat Görg beschlossenen Konzepts kam nicht zuletzt aufgrund von Anrainerprotesten zustande. Im Zuge einer Bürgerversammlung im Haus der Begegnung skizzierten am 18. März Experten alle denkbaren Verkehrsoptionen für die Zukunft: eine Nullvariante,  mögliche Anbindungen in jede Richtung, von „nur richtungsgebunden rechts einbiegen“ über „nur aus einer Richtung“ bis hin zu „Einbahn in den Satzingerweg oder aus dem Satzingerweg hinaus“. An drei Stationen wurden die Variantendetails anhand von Plänen erklärt. Auch die Details des Ausbaus des Satzinger­weges auf die seit über 30 Jahren gewidmete Breite mit beidseitigen Gehwegen, aber eben ohne Anbindung an die B3 standen zur Diskussion. Entschieden wurde freilich noch nichts. Bezirksvorsteher Heinz Lehner: „Die Entscheidung, ob und wenn ja, wie der Satzingerweg an die B3 angebunden werden kann, wird erst fallen, wenn die neuen Wohnungen auf den Bombardiergründen vergeben sind. Und das wird vor­aussichtlich 2012 sein.“ Die Prüfung, ob der Satzingerweg geöffnet werden soll, wurde von allen Floridsdorfer Parteien – außer den Grünen – gefordert. Lehner: „Die Veranstaltung hat wieder einmal gezeigt, dass wir mit umfassender, sachlicher Information und unter Einbeziehung der Floridsdorferinnen und Floridsdorfer sehr gute Ergebnisse erzielen. Bürgerbeteiligung ist uns wichtig und ist rechtzeitig vor derartigen Weichenstellungen Grundlage der Diskussion.“

  • Adresse: Donaufelder Straße, 1210 Wien

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *