Von Floridsdorf in den Dschihad

Immer mehr junge Österreicher wenden sich dem radikalen Islam zu. Warum radikalisieren sich diese Menschen? Sind sie ein Sicherheitsrisiko für Österreich?

Was die Öffentlichkeit abschreckt, stellt für viele Heranwachsende eine Faszination dar: der radikale Islam. Immer mehr Jugendliche lassen sich von Salafisten verführen und richten ihr Leben nach den Regeln der Islamisten aus. Einige dieser neuen Radikalen gehen sogar so weit, dass sie in den Dschihad ziehen. Im Irak und in Syrien schließen sie sich radikalen Terrorgruppen wie dem "Islamischen Staat" an. Die bekanntesten Beispiele für diese Radikalisierung sind etwa der Wiener Firas H. oder der Konvertit Oliver N. Beide haben sich in Österreich dem radikalen Islam zugewandt und leben jetzt in den Gebieten des "Islamischen Staats".

Sterben für Allah – auch in Österreich?
Nach den Anschlägen in Kanada geht jetzt die Angst um: Könnte es demnächst auch bei uns zu Terrorattacken von hier radikalisierten Islamisten kommen? Experten warnen, dass Österreich längst im Visier der Terroristen ist. Wir fragen nach: Warum radikalisieren sich junge Österreicher? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es auch hierzulande zu Anschlägen kommt? Und: Wie soll man mit Rückkehrern aus dem Dschihad zurückkehren? Der oberste Terrorbekämpfer Österreichs Peter Gridling diskutiert in "Pro und Contra-der PULS 4 News Talk" unter anderem mit dem Islamisten Nicolas Blancho mit der Islamkritikerin Necla Kelek.

Gäste am Podium u.a.:
Necla Kelek – Autorin und Islamkritikerin
Nicolas Blancho – Islamist, Präsident "Islamischer Zentralrat Schweiz"
Moussa Al-Hassan Diaw – Extremismus-Experte, Obmann der Deradikalisierungsplattform „Netzwerk sozialer Zusammenhalt“
Peter Gridling – Direktor des Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung

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