Von Traumfischen und Strandnixen

Wo von 25. bis 27. Juni Europas größtes Open-Air-Fest stattfindet, verbringen sonst, vor allem in den Morgen- und Abendstunden, zahlreiche Angler ihre Freizeit. Donauinsel, Lobau oder Altarme wie das Kühwörther Wasser sind bei Wiens Petrijüngern beliebt. Die Badegäste der "Rinne“ hingegen wissen meist nicht, welch monströsen Fischen die "blaue Donau“ Heimat ist: Meterhechte, Welse mit der doppelten Länge oder Karpfen über 15 kg werden hier jedes Jahr gefangen.

Hilfe für Fische

Dass sich Wien eine relativ intakte Natur erhalten hat und der Umweltschutz nicht an der Wasseroberfläche endet, ist dem Beitrag von Anglern wie Wilhelm Milik zu verdanken. Er macht sich im Wiener Fischereiausschuss für Zander und Co. stark: "Östlich von Wien werden wieder alle Nebenarme der Donau angebunden, die Au geöffnet, die natürlichen Ufer wiederhergestellt. So kann sich der Fischbestand optimal erholen.“ Fischbesatz und Revierreinigungen hunderter Angler tun ein Weiteres, um Wien zum Angelparadies zu machen. "In welcher Metropole sonst kann man wie am Donaukanal riesige Barben fangen und danach auf einen Cocktail in die Strandbar gehen?“, schmunzelt Milik.

  • Adresse: Lobau, 1220 Wien

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