Von Wien nach Barranquilla

Eröffnungsveranstaltung zur Internationalen Konferenz “Nomadismus und mobile Lebensformen in den Amerikas”
Dienstag, 14. Februar, 18 Uhr
Haus der Begegnung Leopoldstadt
Praterstern 1, 1020 Wien

73 Jahre nach ihrer Vertreibung durch die NS-Diktatur kehrt die Zeitzeugin Susie Steckerl de Schmulsen in ihre alte Heimat zurück. Im Rahmen der Konferenz ‘Nomadismus und mobile Lebensformen in den Amerikas“ eröffnet die heute an der kolumbianischen Karibikküste lebende Wienerin die Fotoausstellung “Von Wien nach Barranquilla: Stationen der Flucht ins karibische Exil 1938/39”, die erstmals Dokumente aus drei Privatarchiven geflohener Wiener Jüdinnen ans Tageslicht bringt. Im Zuge der Forschungen entstand der Dokumentarfilm „526“ von Regisseur Nikolaus Braunshör, der das Schicksal der Familie Steckerl sowie 525 weiterer zwischen 1934 und 1942 geflüchteter ÖsterreicherInnen zeigt, für die Kolumbien zum rettenden Exilland wurde.

Eröffnungsredner ist der bekannte deutsche Historiker Michael Zeuske von der Universität Köln. Mehr als 50 Vortragende aus über 20 Staaten präsentieren an den folgenden Tagen ihre neuesten Forschungsergebnisse.

Konferenz ‘Nomadismus und mobile Lebensformen in den Amerikas“, 15.-17. Februar 2012, Dachsaal der Wiener Urania, Uraniastraße 1, 1010 Wien.

Programm: www.konaK-wien.org

  • Adresse: Praterstern 1, 1020 Wien

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