Währinger Musiker startet durch

„de waund“ besteht aus 13 Liedern. Diese bringen, so Scheiner, "mögliche Gefühlszustände eines Wieners" zum Ausdruck. Der Albumtitel spielt auf Marlen Haushofers Roman „Die Wand“ an, vor allem auf die dort beschriebene Isolation, in der auch der Städter sich bisweilen wiederfindet. Dort herrsche, mehr noch als in „Freiheit“, die Ambivalenz.

Bei Aufnahme und Mischung der Lieder wurde auf "übermäßigen Einsatz von Geschmacksverstärkern" verzichtet. Man beschränkte das Instrumentarium auf ein bis zwei Gitarren (Scheiner), Bass (Gerald Votava) und Schlagzeug (Gerald Votava) und verwendete keine künstlichen Klangeffekte. Eine zusätzliche Gitarre ist dennoch zu hören, weil Karl Ritter sie spielt. Das gelegentliche Auftauchen von Blasinstrumenten (Georg Graf) und eines Violoncellos (Christine Ransmayr) verdankt sich dem Umstand, dass es gepasst hat.

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *