Was wurde eigentlich aus… der Wiener Skisprung-Schanze?

Slalom-Shows in Moskau und München. Ein volles Stadion auf Schalke, wenn die Biathleten schnaufend ihre Gewehre anlegen. Spektakuläre, von Sponsoren und Publikum begeistert aufgenommene City-Events mit zehntausenden Zuschauern.

Gleichzeitig der nordische Ski-Boom. Unsere Adler um Morgenstern und Schlierenzauer räumen regelmäßig ab, zeigen der Welt, wer die Nummer eins ist. Flugwochenenden wie am Kulm in der Steiermark sind das Schlagobers auf der Schneetorte.

Perfekte Zutaten, schlecht gemixt

Ein Top-Event in einer Millionenstadt und Skispringen – das hätten die beiden Zutaten für eine Wiener Skisprung-Schanze sein sollen. "So viel Publikum in einer Metropole wäre das Beste, was unseren Springern passieren könnte", zeigte sich auch Erfolgs­trainer Alexander Pointner einst angetan.

Und Wien zeigte sich den Wünschen des Skiverbandes gegenüber aufgeschlossen. Mögliche Orte wie das Flugfeld Aspern kamen ins Gespräch. Anfang des Jahres dann der Knaller: ÖSV-Präsident Schröcksnadel sagte das Projekt ab. "Wegen der Topografie in Wien", so der Ski-Napoleon zur Zeitung ÖSTERREICH, sei nur eine Kleinschanze bis 70 Meter möglich. Also wäre Wien nicht mehr interessant.

Eine fixe Schanze ist damit einmal gestorben. Nicht aber das Projekt Skispringen in der Stadt. Das WIENER BEZIRKSBLATT weiß von Plänen, ins Ernst-Happel-Stadion eine mobile Schanze zu stellen. Derzeit wird geprüft. Im Herbst könnte es ernst werden.

  • Adresse: Ernst-Happel-Stadion, 1020 Wien

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