Wasserwelt: So kann es nicht weitergehen!

Jetzt schrillen die Alarmglocken: Es häufen sich Beschwerden über -angepinkelte Wände, Lärmerregung und belästigte Frauen. Es reicht! Unsere Bilder sprechen Bände: Die Wasserwelt bei der U3-Station zwischen Johnstraße und Kardinal-Rauscher-Platz wird zum Krisenherd. Der Glanz des ­Umbaus ist verblasst.

Neue Grätzelpolizei

Die Wände sind angepinkelt. Frauen werden am helllichten Tag belästigt. Es wird herumgegrölt. Dreck liegt herum. „Dabei reinigt die MA 48 täglich in diesem Bereich und Fair-Play-Teams sind vor Ort, um aufzupassen“, sagt ein nachdenklicher Bezirksvor­steher Gerhard Zatlokal. „All das scheint derzeit aber nicht zu reichen.“ Der Bezirkschef führt immer wieder Gespräche mit Anrainern und weiß: „So geht es nicht weiter. Als eine Maßnahme ist es möglich, dass Grätzelpolizisten mehr kon­trollieren, um die Passantinnen zu schützen.“

Lack gegen Pinkler

„Außerdem“, so Zatlokal, „überlege ich, einen St.-Pauli-Anstrich machen zu lassen.“ Das ist ein Speziallack, bei dem der Strahl zurückkommt und der abwaschbar ist. Damit ist der legendäre Hamburger Stadtteil die unbändige Flut an „Wildpinklern“ losgeworden.

© Diesner

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