Weg vom protzigen Christbaumschmuck

Was Christbäume und deren Schmuck angeht, dominiert heuer der Trend zur Einfachheit, urteilt die Wirtschaftskammer Wien: „Schlichtes Design, hochwertige Materialien, heimische Produkte“, so Wolfgang Hufnagl, Innungsmeister der Wiener Kunsthandwerke.  Vom „Protzigen“ werde Abstand genommen und das „Zarte“ bevorzugt. Nach wie vor im Trend: Natur und damit Selbstgemachtes bzw. Handwerkliches. Hufnagel: „Die Farben Grün und Roségold, aber auch Blautöne wie Petrol stehen hoch im Kurs.“ Etwa 670 Unternehmen, die kunstgewerbliche Gegenstände erzeugen, werden in Wien gezählt. Das Weihnachtsgeschäft ist für sie ein wichtiger Umsatzbringer.

Heimische Nordmanntanne

Der Weihnachtsbaum gehört in vielen Haushalten zum Heiligen Abend und ist als festliche Dekoration heute nicht wegzudenken. Gerade der Christbaum kennt eine tiefe Symbolik. Immergrüne Bäume wie Fichte oder Tanne versinnbildlichen das Leben. Die Kerze, die fester Bestandteil seines Schmuckes ist, vermittelt mit ihrem Licht Wärme, Geborgenheit und Freude. Ungebrochen im Trend bleibt weiterhin die Nordmanntanne aus heimischer Produktion. Sie überzeugt mit Haltbarkeit, Dichtheit und runden Nadeln, was auch das Dekorieren des Baumes erleichtert. Die Frische beim Kauf eines Baumes prüft man mit Schütteln – nur ein frischer Baum verliert keine Nadeln. Den Baum bis Weihnachten kühl aufzubewahren, das Netz von unten nach oben zu öffnen, das Stammende vor dem Aufstellen anzuschneiden und zu wassern, hält den Baum länger frisch.

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