Weinbau ohne chemische Keule

Die Vorteile des bio­lo­gischen Pflanzenschutzes für die Umwelt liegen klar auf der Hand: Bei der Bekämpfung von Schädlingen durch Nützlinge kann auf die "chemische Keule“ verzichtet werden, und es kommt zu keiner Resistenzbildung. Der Einsatz von Nützlingen ist für Mensch, Tier und Pflanze somit völlig unbedenklich. „Die Stadt Wien setzt seit langem auf ­eine Zusammenarbeit mit ­,biohelp‘, weil der Einsatz von Nützlingen gegen Schädlinge die Verwendung chemischer Mittel überflüssig macht“, erklärt Umweltstadträtin Ulli Sima.

Nützlinge gegen Schädlinge

Mit der Methode „Nützlinge gegen Schädlinge“ hat die Firma biohelp vor mehr als 20 Jahren ihre Arbeit begonnen und sich zum österrei­chi­schen Kompetenzzentrum für biologische Pflanzenschutzlösungen entwickelt. In der Landwirtschaft sind bio­lo­gische Pflanzenschutzmaßnahmen bereits unentbehrlich: „Am Weingut ­Cobenzl haben wir mit ­biohelp bei der biologischen Schädlingsbekämpfung beste Erfahrungen gemacht. Auch die Wiener Gärtner setzen schon seit langem auf bio­logischen Pflanzenschutz“, betont Sima.
Das Weingut Cobenzl setzt überhaupt auf nachhaltige Weingarten-Begrünungskonzepte. Eine bunte Mischung aus vitalen Reben und blühenden Wild­kräutern ist derzeit auf 35 Hektar der besten Rieden am Cobenzl und am Bisamberg zu sehen. Das Weingut Cobenzl ist somit ein wichtiger Koopera­tionspartner des Vereins Bio ­Forschung Austria im Projekt ECOWIN (Natur­schutz durch Ökologisierung im Weinbau).

Clever: Wildkräuter und Gräser

Waren Wildkräuter und Gräser in den meisten Weingärten bisher eher verpönt, machen die neuen Begrünungsmischungen deutliche Synergien zwischen Weinbau und Naturschutz sichtbar. Der ­artenreiche und standortgerechte Bodenbewuchs schützt die Rebflächen vor Austrocknung und vor Ero­sion und bietet Lebensraum für nütz­liche Insekten, wodurch die Brücke zur biologischen Schädlingsbekämpfung geschlagen wird. Die Blütenpracht verschönert einerseits die Weingärten und bietet andererseits viele Vorteile für die Winzer: So werden unter anderem der Humusgehalt des Bodens und die Widerstandsfähigkeit der Trauben gegenüber Krankheitsbefall erhöht.

Erfolgsrezept für "Gemischter Satz“

Kein Wunder also, dass der „Gemischte Satz“ des Weinguts Cobenzl eine Renaissance erlebt. Beim Gemischten Satz wachsen die Reben unterschiedlicher Sorten bunt gemischt im Weingarten und werden gemeinsam geerntet und verarbeitet. Die Winzergruppe WienWein, zu der auch das Weingut ­Cobenzl ­gehört, hat sich in den vergangenen Jahren ganz besonders für diese traditionelle Wiener Spezialität stark gemacht und mit einem strengen Regelwerk den neuen Wiener Gemischten Satz definiert. Der Wiener Gemischte Satz soll genauso schmecken, wie die Natur ihn bestimmt hat.
Kein Wunder also, dass diese Weinspezialität international beachtliche Erfolge feiert und sich einen festen Platz auf den Weinkarten der Spitzen­gastronomie erobern konnt.

Gemischten Satz gewinnen

Am 25. September laden das Weingut Wien Cobenzl und der echomedia buchverlag zur Buchpräsentation von "Gemischter Satz“ im Rahmen des Wiener Weinwandertags. In "Gemischter Satz“ flechten 18 namhafte österreichische Autorinnen und Autoren die Wiener Heurigenseligkeit, das Flair der Kellergassen, feuchtfröhliche Gemütlichkeit, aber auch Wissenswertes, Amüsantes und weniger Bekanntes rund um das Thema Wein in ihre Geschichten ein.
Das Wiener Bezirksblatt verlost zwei Exemplare von "Gemischter Satz“, herausgegeben von Sabina Naber, erschienen im echomedia buchverlag. Schicke eine Karte, Kw. "Gemischter Satz“, an: Wiener Bezirksblatt Schottenfeld­g. 24, 1070 Wien, oder sende eine E-Mail an: ­gewinn@wienerbezirks­blatt.at

  • Adresse: Cobenzl, 1190 Wien

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